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Das Buch Mormon überzeugt

Ich hab das wahre Priestertum gefunden

AIs Fan Hsieh von der Wiederherstellung des Priestertums las, wollte er unbedingt mehr erfahren. „Zum ersten Mal, seit ich von meiner Kirchein den Laienstand zurückversetzt worden war, meinte ich, ich könnte das Priestertum wieder tragen”, sagt er.
Fan Hsieh war achtzehn Jahre lang katholischer Priester gewesen, hatte den geistlichen Dienst aber aufgegeben, weil er eine geistige Leere verspürte. Als er sich nun mit dem wiederhergestellten Evangelium befaßte, sollte er das wahre Priesterturn Gottes entdecken..
Fan Hsieh wurde am 23. August 1922 in Tayeh, einem abgelegenen chinesischen Dorf, geboren. Erst mit zehn Jahren kam er in die Schule. Nach vier Jahren an einer Privatschule kam er an eine katholische Schule, hörte von Jesus Christus und ließ sich taufen. „Ich sah das Beispiel vieler guter katholischer Missionare”, sagt er, „und ich dachte, die Chinesen brauchten vielleicht noch viel mehr solche Leute, die ihnen von Jesus Christus erzählten. Also beschloß ich,  Priester zu werden.”.
Fan Hsiehs Weg zu diesem Ziel war lang und beschwerlich. Vier Jahre besuchte er in Wuhan das katholische Seminar. Dann studierte er an der katholischen Universität in der Hauptstadt Peking. Ein Jahr darauf nahmen die Kommunisten die Stadt ein, und Fan Hsieh floh nach Schanghai, wo er sich an der Aurora-Universität der Jesuiten einschrieb. Als die Kommunisten auch in Schanghai eindrangen, wechselte er an das katholische Seminar in Hongkong. Wegen der politischen Lage wurde das Seminar nach Macao verlegt. Dort wurde Fan Hsieh dann auch zum katholischen Priester geweiht..
Nach der Priesterweihe wurde er nach Rom gesandt, wo er vier Jahre lang Italienisch, Latein und Jura studierte. Als nächstes zog er nach Paris, wo er Französisch, Griechisch, Hebräisch, Englisch, Spanisch und Deutsch studierte, um die Urtexte und die verschiedenen Bibelübersetzungen besser verstehen zu können. Er wollte soviel wie möglich über Jesus Christus lernen..
1967 schließlich ging Fan Hsiehs Wunsch, seinem Volk von Jesus Christus zu erzählen, in Erfüllung. Kardinal Yu Ping, Präsident der katholischen Universität Fu Jen in Taipeh, holte ihn als Professor für Philosophie und Französisch an seine Universität. In dieser Funktion begann Fan Hsieh, andere an seinem wachsenden Zeugnis von Jesus Christus teilhaben zu lassen..
„Achtzehn Jahre lehrte ich und nahm meine priesterlichen Aufgaben wahr”, sagt Fan Hsieh. „Ich war sehr beschäftigt, aber ich war nicht glücklich. Ich hatte in Europa studiert, war Lehrer, Student, Professor, Geistlicher, Seminardirektor gewesen — mein Leben war sehr abwechslungsreich gewesen — aber ich empfand eine geistige Leere.” Außerdem gab es in der katholischen Kirche Regeln und Bräuche, mit denen Fan Hsieh nicht zurechtkam, zum Beispiel das Verbot bestimmter Bücher — wo er doch gern las und studierte, was er nur konnte. Auch die folgende Aussage des Herrn bereitete ihm, dem ordinierten Priester, Kopfzerbrechen: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt.”(Genesis 2:18.).
„Was diese Schriftstelle bedeutet, wurde mir sehr eindringlich klar, als ich einmal schwer krank war und niemanden hatte, der mir nahestand und mich hätte pflegen können. Ich fühlte mich sehr allein. Da wurde mir klar, daß ich eine Lebenspartnerin brauchte und daß es nicht richtig war, immer nur allein zu sein.”.
Im Laufe der Zeit wurden diese Gefühle immer stärker. 1973 bat er dann, vom priesterlichen Gelübde befreit zu werden. Er schied aus der Universität Fu Jen aus und erhielt sofort eine Stelle an der staatlichen Universität Cheng Chi in Taipeh. Dort lernte er ein Jahr später, mit fünfzig Jahren, seine Frau kennen. Sie war seine Assistentin..
„Es ist mir allerdings nicht leicht gefallen, das Priesteramt aufzugeben”, sagt Fan Hsieh im Rückblick. „Ich war so lange Priester gewesen. Jetzt hatte ich alles aufgegeben, wofür ich bis dahin gelebt hatte. Es fiel mir schwer, nicht mehr darüber sprechen zu können, was ich vom Evangelium wußte und was es mir bedeutete, was ich als Priester ja hatte tun können. Ich dachte zwar daran, in einer anderen Kirche, die ihren Geistlichen die Ehe gestattete, Priester zu werden, aber weil ich an die katholische Kirche glaubte, konnte ich diesen Wechsel nicht vollziehen.”.
Drei Jahre nach seiner Eheschließung war Fan Hsieh einmal allein zu Hause, als zwei junge Männer an seine Tür klopften. „Sie wollten mit mir sprechen, aber ich sagte, ich hätte keine Zeit und sei auch nicht an dem interessiert, worüber sie sprechen wollten. Als ich dann aber über sie nachdachte, wurde ich doch neugierig. Ich wollte wissen, wer sie waren und was sie in Taiwan taten, deshalb schaute ich vom Balkon hinunter und sah, wie sie von Tür zu Tür gingen. Ich wartete lange, bis sie aus einer der Wohnungen herauskamen, und rief sie dann zurück..
Als erstes fragte ich sie: ,Sind Sie Missionare?' Als sie das bejahten, fragte ich sie nach ihrer Religion. Viele meiner Fragen blieben unbeantwortet, und ich war mit unserem ersten Gespräch gar nicht zufrieden..
Am Abend erzählte ich meiner Frau von ihrem Besuch, und sie erinnerte mich an die, Ermahnung des Herrn: ,Hütet euch vor den falschen Propheten.' (Matthäus 7:15.)”.
Als die Missionare wiederkamen, wollte Fan Hsieh sie zunächst nicht hereinlassen, aber er wollte auch nicht unhöflich sein. Den ganzen Abend lang erklärte er den Missionaren, wie die wahre Religion aussehen solle. Er sagte ihnen nicht, er sei katholischer Priester gewesen, aber daß er soviel über das Christentum wußte, machte ihnen Mut..
Einer der Missionare, Donald B. Cenatiempo, schrieb über dieses Erlebnis: „Ich hatte das Gefühl, wir seien die Schüler und er sei der Lehrer. Er war offensichtlich ein sehr intelligenter und religiös gesinnter Mensch.” Die Missionare fragten, ob sie wiederkommen dürften, und Fan Hsieh stimmte zu. So wurden die Besuche zum wöchentlichen Ritual..
„Ich wollte sie nicht fortschicken”, meint Fan Hsieh, „ich dachte, wenn ihre Kirche wahr sei, müsse sie einen Propheten und fortdauernde Offenbarung haben. Ich fragte sie, warum es in ihrer Kirche kein Kruzifix gebe, und sie antworteten: ,Weil Christus auferstanden ist; Christus lebt. Wenn von Ihren Freunden oder Verwandten jemand stirbt, zeigen Sie dann Fotos von ihm als Toten herum?' Von dieser Antwort war ich zutiefst berührt.”.
Fan Hsieh begann, das Buch Mormon und das Buch ,Lehre und Bündnisse' zulesen, das ihm besonders gefiel, weil es davon handelt, wie der Herr in den Letzten Tagen zu den Menschen spricht. Er bat um weiteren Lesestoff, und die Missionare gaben ihm das Buch Ein wunderbares Werk, ja ein Wunder von LeGrand Richards..
„Wir erklärten ihnen, Bruder Hsieh könne das Priestertum übertragen bekommen und damit bestimmte Aufgaben übernehmen”, schrieb Elder Cenatiempo. „Bruder Hsieh wußte sehr wohl, was es bedeutete, das Priestertum zu tragen — das wahre Priestertum Gottes.”.
Fan Hsieh erklärte seiner Frau, was er gelesen hatte, und sie fand es sehr interessant. Sie begannen, gemeinsam zu studieren und um Einsicht zu beten. Schließlich sagte Fan Hsiehs Frau zu den Missionaren: „Wir haben gebetet, und wir glauben, es ist am besten, wenn wir uns zusammen taufen lassen.” Und so wurden sie im Dezember 1977 getauft..
In den Jahren seit ihrer Taufe haben sie ein starkes Zeugnis erlangt und erzählen ihren Mitmenschen gern davon..
„Wir haben immer gesagt, wir seien bereit, alles zu tun, was der Herr von uns erwartet”, sagt Bruder Hsieh. „Und wir bemühen uns, jede Möglichkeit und jedes Talent, das er uns geschenkt hat, zu nutzen, um das Gottesreich hier auf der Erde aufzubauen und das Evangelium zu verbreiten.”.
Und Bruder Hsieh hat schon einzigartige Möglichkeiten gehabt, das zu tun. Er hat siebenmal auf der internationalen Konferenz für christliche Professoren einen Vortrag gehalten. „Sie interessieren sich für die Kirche, weil sie recht neu und in der heutigen Christenheit einzigartig ist”, sagt er. „Die Herr hat mir viele Möglichkeiten geschenkt, diesen Gelehrten Zeugnis zu geben.”.
Derzeit dient Bruder Hsieh, Mitglied der Gemeinde Mu Cha, im Pfahl Taipeh West als Hoher Rat. Außerdem hat er bei der zweiten Übersetzung des Buches Mormon ins Chinesische mitgeholfen..
„Das Evangelium ist die Liebe Gottes”, sagt er. „Es ist wichtig, daß alle Menschen diese Botschaft hören. Was wir tun, tun wir zur Herrlichkeit Gottes und zur Errettung der Menschen. Durch unsere Freundschaft können wir andere am Evangelium teilhaben lassen. Das höchste Ziel für alle sind Errettung und Erhöhung.”.
Ann Laemmlin Lewis, August 1991

8:48 PM - 13.5.2008


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