| Das Buch Mormon überzeugt |
Nach einem Interwiew mit Elder Sam K. Shimabukuru von den SiebzigernIch wurde in dem Städtchen Waipahu auf Hawaii geboren.Mein Vater arbeitete dort auf einer Ananasplantage. Meine Eltern kamen aus Okinawa in Japan, und ich wuchs in einem buddhistischen Umfeld auf. Obwohl ich niemals in einer christlichen Kirche gewesen bin, fühlte ich mich doch immer von Weihnachten angezogen. Ich hielt die Weihnachtszeit für eine wundervolle Zeit, und Weihnachten brachte mich schließlich zum Christentum. Als ich noch ziemlich klein war, zog meine Familie nach Honolulu. Ich verlor beide Eltern, als ich noch ziemlich jung war. Meine Mutter starb, als ich achtzehn Monate alt war. Als ich ein Teenager war, starb auch mein Vater. Meinen ersten Kontakt mit der Kirche hatte ich, als ich fünfzehn Jahre alt war und bei meinem älteren Bruder lebte. Eines Sonntagabends lauschte ich meinem tragbaren Radio, als ich die wunderschönen Klänge eines Chores hörte, der den Pilgerchor aus Tannhäuser von Richard Wagner sang. Dieses Lied hatte ich in meinem Chor in der Junior High School gelernt, doch die Qualität dieser Ausführung war um einiges anders. Ich fragte mich, welcher Chor dies wohl sei. Als ich hörte, daß es der Mormonen-Tabernakel-Chor war, blieb das Wort Morrmon in meinem Kopf hängen. Später erfuhr ich, daß der Sprecher bei dieser Radiosendung Elder Richard L. Evans vom Kollegium der Zwölf Apostel war. Während des Sommers übernahm ich alle möglichen Jobs, um Geld zuverdienen. Ich arbeitete auch als Tankwart. Einer der dortigen Kollegen war Mitglied der Kirche, und er lud mich ein, an den JD/JM-Aktivitäten teilzunehmen. Zuerst zögerte ich, doch er blieb hartnäckig, und so gab ich schließlich nach. Die Wärme und Freundlichkeit der Mitglieder und Missionare beeindruckten mich, doch wieder war es die Musik, die mich am meisten beeinflußte. Ihre Kirchenlieder hörten sich anders an als alle, die ich bisher gehört hatte. Als ich anfing, das Buch Mormon zu lesen, schien es mir zuerst sehr fremdartig. Der einzige Name in dem Buch, der mir bekannt vorkam, war der Name von Nephis Bruder, Sam. Das war ja mein Name! Doch es gab eine Kraft, die mich zum Buch Mormon hinzog. Ich fühlte, daß mein Lehen viel mehr Sinn bekäme, wenn ich dieser Kirche beitrat. Als ich meinem älteren Bruder erzählte, daß ich mich taufen lassen wollte, sagte er: „Das wäre schön. Aber wenn du Mitglied wirst, dann muß es fürs ganze Leben sein. Du dich verpflichten und loyal sein.“ Mitsechzehn Jahren wurde ich getauft. Nach der Highschool ging ich zum Militär und hatte Gelegenheit, zu einem Gespräch mit Elder Harold B.. Lee, der damals Apostel war und später Präsident der Kirche wurde. Das war eine kostbare Zeit für mich. Während der einstündigen Unterhaltung gab er mir den Rat, eine Mission zu erfüllen, zum Haus des Herrn zu gehen und die Führer der Kirche zu unterstützen. Dieser Rat gilt für jedes Mitglied der Kirche. Niemals vergaß ich Elder Lees Rat. Ich kam während meines Urlaubs nach Salt Lake City und ging dort in den Tempel. Nach meiner Militär- und Collegezeit sparte ich Geld für meine Mission. Während meiner Missionszeit durfte ich die Gegend bei Okinawa, aus der mein Vater stammte, für die Missionsarbeit öffnen. Später, als ich als Tempelpräsident im Tokio-Tempel diente, wurde mir die wundervolle Segnung zuteil, viele Heilige der Letzten Tage zu sehen, die die Begabung empfingen. Die Freude auf den Gesichtern derer zu sehen, die gesiegelt wurden, war eine große Segnung für mich. Jan Pinborough, KSt. April 1994 9:30 PM - 13.5.2008
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