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Das Buch Mormon überzeugt

Die Wahrheit selbst herausfinden

Radmila Ranovicwar sich nicht darüber im klaren, wie die Entscheidung, bei ihren Eltern in der Schweiz zu bleiben und nicht in Jugoslawien zur Schule zu gehen, sich auf ihr weiteres Leben auswirken sollt.

Radmila war vierzehn Jahre alt, als ihre Eltern Jugoslawien verließen und in die Schweiz zogen. Sie dachte, es mache nichts aus, ob sie nun in Jugoslawien oder in der Schweiz zur Schule ging. Aber vier Jahre später kamen Missionare der Kirche an ihre Tür.
Radmila erzählt: „Ich war das einzige Kind, und meine Eltern wollten mich nicht nach Jugoslawien schicken. Wenn ich so zurückdenke, bin ich sicher, daß der himmlische Vater mich in der Schweiz haben wollte. Dort wurde ich nämlich auf das Evangelium vorbereitet.”
Radmila wurde in Sarajewo geboren und ging auch dort zur Schule. Sie lernte, daß Religion unnötig sei. Ihr Vater glaubte nicht an Gott, und ihre Mutter gehörte zwar einer Kirche an, war dort aber nicht aktiv.„Ich kannte noch nicht einmal die Bibel. Zwar hatte ich von David und Goliat gehört, aber ich dachte, sie seien Figuren aus der griechischen oder der römischen Sage.”
Als Radmila dann in der Schweiz zur Schule ging, lernte sie viele Menschen kennen, die an eine Religion glaubten und darin aktiv waren. Jetzt begann sie, über Gott, Jesus Christus und den Zweck des Lebens nachzudenken. Eine finnische Organisation vermittelte ihr eine Brieffreundin in Neuseeland, die der Kirche angehörte. In ihren Briefen war zwar nie von Religion die Rede, aber sie schrieb Radmila, sie habe Freunde in der Schweiz, die sie bald besuchen würden. Radmila freute sich sehr.
Ein paar Monate später, im September 1974, standen vier adrett gekleidete junge Männer vor der Tür. Radmila sagte: „Ich habe schon auf Sie gewartet. Kommen Sie doch herein.” Das erstaunte Gesicht der Missionare bringt sie heute noch zum Lächeln.
Als ihr dann klar wurde, daß die Missionare nie in Neuseeland gewesen waren und daß sie die „Mormonenkirche” vertraten, hatte sie kein Interesse mehr. Als sie das den Missionaren sagte, standen diese auf und verabschiedeten sich höflich. Radmila war sehr überrascht. Bevor die Missionare gingen, fragte einer von ihnen: „Kennen Sie übrigens Kresimir Cosic?”
Das veränderte alles. „Jeder in Jugoslawien kennt Kresimir Cosic. Er ist ein berühmter Sportler.”
Kresimir Cosic hatte zu Beginn der siebziger Jahre für die Brigham-Young-Universität Basketball gespielt. Er hatte sich taufen lassen und war dann nach Jugoslawien zurück gegangen. Dort spielte er in der Nationalmannschaft und war dabei, als die Jugoslawen die Weltmeisterschaft gewannen und bei den olympischen Spielen 1980 eine Goldmedaille errangen.
„Ich konnte mir gar nicht erklären, wie die Missionare von ihm gehört hatten”, erzählt Radmila. Die Missionare sagten ihr, er habe für die Brigham-Young-Universität gespielt und gehöre der Kirche an. Sie luden Radmila zu einem Vortrag im Zweig ein, und Radmila nahm die Einladung an.
Als Radmila die kleine Kapelle im Untergeschoß eines Mietshauses betrat, fiel ihr als erstes ein Poster auf, auf dem stand: „Die Herrlichkeit Gottes ist Intelligenz.”
„Das beeindruckte mich tief. Ich hatte immer gemeint, religiös gesinnte Menschen seien nicht intelligent und gäben sich keine Mühe zu lernen. Ich aber wollte lernen ” In dem Vortrag ging es um das Buch Mormon. „Immer wieder klang an, daß ich selbst herausfinden konnte, ob das, was ich hörte, wahr sei. Ich brauchte niemanden zu fragen, ob es wahr sei;ich konnte selbst studieren und Gott fragen.”
Sie nahm ein deutschsprachiges Buch Mormon mit nach Hause — und stellte es ungelesen ins Regal.
Ein paar Monate später — es war kurz vor Weihnachten — hörte Radmila mehr über Jesus Christus. Im Fernsehen sah sie Sendungen über sein Leben, und die Menschen sprachen auch mehr über ihn. Radmila wollte mehr über ihn erfahren, und da fiel ihr das Buch Mormon ein. Sie beganndarin zu lesen. „Zuerst konnte ich überhaupt nichts verstehen”, erzählt sie. „Das lag nicht an der Sprache, sondern daran, daß ich mit manchen Begriffen wie zum Beispiel Umkehr nichts anfangen konnte, weil ich nie von so etwas gehört hatte.”
Sie nahm sich vor, die Missionare um Hilfe zu bitten. Zur gleichen Zeit beteten zwei neue Missionare um Inspiration; sie wollten wissen, welche Untersucher auf ihrer Liste sie besuchen sollten. Beide hatten das Gefühl, Radmila Ranovid brauche sie. Als sie bei ihr klingelten, öffnete sie und sagte wieder: „Kommen Sie doch herein. Ich habe schon auf Sie gewartet.”
Radmila wollte sich noch immer nicht die Lektionen anhören, aber sie stellte gemeinsam mit den Missionaren einen Leseplan auf. Jede Woche wollte sie zehn Kapitel im Buch Mormon lesen, ihre Gedanken dazu aufschreiben und diese dann mit den Missionaren besprechen.
„Sie waren so geduldig, obwohl ich manchmal provozierende oder unwichtige Fragen stellte. Einmal sagte ich ihnen, sie könnten nicht hereinkommen, weil ich während der Woche nicht im Buch Mormon gelesen hätte. Da schlugen sie vor, wir könnten doch gemeinsam lesen. Wir lasen etwas über Ammon, und dann sagten sie, sie müßten gehen. Ich konnte es gar nicht glauben. Zum erstenmal begann ich, den Geist und die Bedeutung des Buches Mormon zu spüren.
Als die Missionare gegangen waren, lief ich in mein Zimmer und las die Geschichte zu Ende.”
Dann begann Radmila, über das Buch Mormon zu beten. Eines Tages — sie las gerade im 3 Nephi über das Erscheinen des Errettes in Amerika —spürte sie plötzlich genau, daß das alles wirklich geschehen war. Sie wußte, daß es den Erretter wirklich gab; sie konnte es nicht mehr leugnen. „Alles hatte seinen Sinn”, sagt sie. Als die Missionare siewieder besuchten, erklärten sie ihr, wie der Heilige Geist uns Antwort auf unser Beten gibt, und forderten sie auf, sich taufen zulassen. Sie war einverstanden.
„Jetzt müssen wir mit Ihnen aber die Lektionen durchnehmen”, sagten die Missionare.
„Weil ich wußte, daß alles wahr war, konnte ich auch gleich die Gebote annehmen — den Zehnten, das Wort der Weisheit und alles andere. Seitdem habe ich zum Beispiel nie wieder Verlangen nach einer Zigarette gehabt.”
Radmila Ranovid ließ sich am 22. Februar 1975 in Zürich taufen. Später zog sie nach Belgrad, wo die Kirche gerade organisiert wurde. 1981 ging sie nach Kanada auf Mission und war damit die erste Missionarin aus Jugoslawien.  Radmila Ranovid hilft auch bei der Übersetzung von Veröffentlichungen der Kirche ins Serbokroatische, die Landessprache in Jugoslawien, mit.
Wenn Radmila zurückblickt, wird ihr klar, daß der himmlische Vater viele Wunder für sie gewirkt hat. Früher hat sie nicht daran geglaubt, daß es einen Gott gibt; jetzt weiß sie, daß Gott sie liebt, und möchte ihm auf jede erdenkliche Weise dienen.
Kenneth S. Rogerson, September 1991

10:32 PM - 13.5.2008


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