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Das Buch Mormon überzeugt

Meine Mssionarin gehörte gar nicht der Kirche an

Als junge Mutter hatte ich sehr stark das Gefühl, daß mein Mann und ich mit unserem Sohn zur Kirche gehen sollten. Wir hatten zwar nie über Religion gesprochen, aber wir glaubten beide an Gott. Deshalb betete ich — zuerst sehr unregelmäßig — darum, daß Gott mir zeigen möge, in welche Kirche wir gehen sollten.
Als Kind bin ich regelmäßig zur Kirche gegangen. Meine Mutter war gestorben, als ich sechs Jahre alt war, und hatte meinen Vater mit acht Kindern zurückgelassen. Das jüngste war damals erst neun Tage alt. Die Jahre nach dem Tod meiner Mutter waren schwierig, aber in der Kirche fühlte ich mich wohl und sicher. Dort lernte ich, zu beten und Gott zulieben.
Als unser erstes Kind vier Jahre alt war, bekamen wir einen weiteren Sohn. Ich wußte immer noch nicht, welcher Kirche wir uns anschließen sollten, aber ich betete immer öfter und inständiger.
Achtzehn Monate später begann ich inbrünstig zu beten. Wir wohnten in einem Mietshaus in Davenport im amerikanischen Bundesstaat Iowa. Ich las sehr gerne, hatte aber alle Bücher, die wir zu Hause hatten, ausgelesen. In die Wohnung, die unserer gegenüber lag, war gerade eine Familie aus Kalifornien eingezogen. Ich nahm mir vor, meine neue Nachbarin kennenzulernen; vielleicht hatte sie etwas Gutes zu lesen. Sobald unser Sohn aus derSchule gekommen war, ging ich hinüber. Als wir uns vorgestellt und ein bißchen unterhalten hatten, sagte ich meiner Nachbarin, warum ich gekommen war. Sie meinte, im Umzugswagen sei kein Platz mehr für Bücher gewesen, deshalb habe sie keine mitgebracht. Aber ein einziges Buch hatte sie doch, und das war das Buch Mormon.
Sie fragte, ob ich schon einmal etwas von den Mormonen gehört hätte, und ich sagte: „Ich weiß nur das, was ich in der Schule über Brigham Young und die Pioniere gelernt habe, die er nach Utah geführt hat.” Dann fragte sie mich, ob ich mich für Geschichte interessiere, und ich bejahte. Sie meinte, das Buch Mormon werde mir bestimmt gefallen, weil es die Geschichte früherer Bewohner Amerikas enthalte. Darüber freute ich mich sehr, denn ich hatte mich schon oft gefragt, woher die Indianer kamen. Dann erzählte mir meine Nachbarin von Joseph Smith und wie er die goldenen Platten gefunden und übersetzt hatte. Ich war fasziniert.
Als ich dann erfuhr, daß meine Nachbarin gar nicht der Kirche angehörte, war ich ziemlich überrascht. In Kalifornien war sie von Missionaren belehrt worden und hatte erkannt, daß die Kirche wahr ist, aber sie fühlte sich nicht in der Lage, das Wort der Weisheit zu befolgen. „Lesen Sie zuerst die Geschichte von Joseph Smith”, forderte sie mich auf. „Ich borge Ihnen das Buch Mormon gern, aber Sie müssen es mir zurückgeben, wenn Sie es gelesen haben.”
Als ich Joseph Smiths Geschichte las, war mir, als sei ich dabei gewesen. Ich wußte, daß alles wahr ist. Meine Nachbarin erkundigte sich gelegentlich und freute sich, wenn ich ihr sagte, daß ich an das glaubte, was ich las.
Als ich das Buch zur Hälfte durchgelesen hatte, mußte ich es zurückgeben, weil wir umzogen. Ich hätte es zwar gern behalten, aber meine Nachbarin meinte, ich könnte doch die Missionare anrufen, die mir dann gerne ein Buch Mormon bringen würden.
Nach dem Umzug dachte ich manchmal daran, die Missionare anzurufen, schob das aber immer wieder auf. Ich sagte mir: „Wenn diese Kirche wirklich die wahre Kirche Gottes ist, dann werden sie mich schon finden.”
Eines Morgens, als ich unseren Sohn für die Schule fertig machte, schrie ich ihn an, was ich normalerweise nie tue. Ich entschuldigte mich sofort, aber an seinen Augen sah ich, daß er verletzt war. Als er das Haus verließ, sah ich ihm nach, wie er mit hängendem Kopf den Bürgersteig entlangging. Und dabei war er meistens so fröhlich! Mir war schrecklich zumute, und weinend kniete ich mich nieder und bat den himmlischen Vater, mir zu vergeben. Nachdem ich eine ganze Weile gebetet hatte, bat ich Gott noch einmal, mir auf irgendeine Weise zu zeigen, ob das Buch Mormon wahr und dies seine wahre Kirche sei.
Um zehn Uhr klingelte es an der Tür. Ich öffnete und sah zwei junge Männer in Anzügen vor mir stehen. Sie sagten mir, sie seien Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich bat sie herein. Sie erzählten mir schon bald folgendes: Als sie am Morgen darum gebetet hatten, daß der Herr sie zu den Menschen führen möge, die nach der Wahrheit suchten, fühlten sie sich gedrängt, in unsere Gegend zu kommen. Zuerst dachten sie, das könne nicht stimmen, denn gerade hier waren die Missionare schon oft von Tür zu Tür gegangen. Aber sie fühlten sich inspiriert, hierher zu kommen. Und das taten sie dann auch.
Ungefähr zwei Wochen später ließ ich mich taufen. Achtzehn Jahre später schloß sich auch mein Mann der Kirche an; er wurde in die Zweigpräsidentschaft berufen, und wir sind im Tempel gesiegelt worden.
Ich bin dankbar für das Buch Mormon und für die Missionare, die so sehr mit dem Geist in Einklang standen, daß sie die Frau finden konnten, die um ihren Besuch gebetet hatte.
Cherryl Morrow, Mai 1990
Cherry L. Morrow gehört zum Zweig Knoxville im Pfahl Des Moines im amerikanischen Bundesstaat Iowa.

11:13 PM - 13.5.2008


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