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Das Buch Mormon überzeugt

Das Buch in meinem Schrank

Ich fragte mich: „Was macht dieses Buch mit mir? Ist es vom Teufel, oder ist es von Gott?”

Vor mehreren Jahren besuchten mich zwei Mormonenmissionare in Marshall im amerikanischen Bundesstaat Texas. Ich ließ sie aber höflich wissen, daß ich kein Interesse hatte, weil ich nämlich befürchtete, die Bibel nicht gut genug zu kennen, so daß ich das, was sie mir sagten, nicht richtig beurteilen konnte. Noch größere Angst hatte ich aber davor, daß sie mich bitten könnten, ein Gebet zu sprechen. Sie ließen mir ein Buch Mormon da. Aber als ich das Buch aufschlug und auf Namen stieß, die ich nie zuvor gehört hatte - Namen wie Lehi, Nephi und Alma - da klappte ich das Buch gleich wieder zu, stellte es in meinen Schrank und vergaß es ganz. Die Jahre vergingen, und ich dachte kaum an Religiöses oder Geistiges. Aber eines Nachts machte ich mir ernsthaft Gedanken über mein Leben. Ich dachte: „Wenn es wirklich einen Gott gibt, dann möchte ich das auch wissen.” Ich beschloß, mich aufrichtig zu bemühen, das herauszufinden, und in dem Fall war es wohl am besten, mit der heiligen Schrift zu beginnen.

Ich fing an, im Neuen Testament zu studieren und zu einer protestantischen Gemeinde zu gehen. Mir gefiel, was ich dort lernte, aber irgend etwas störte mich daran. In Epheser 4:5 steht nämlich, daß es nur einen Herrn. einen Glauben und eine Taufe gibt, aber meine Freunde gehörten unterschiedlichen Kirchen an und schienen mit ihrem Glauben auch ganz zufrieden zu sein. Ich fragte mich, ob alle recht haben könnten. Als ich mit ihnen darüber sprechen wollte, lachten sie nur. „Es kommt doch überhaupt nicht darauf an, was du glaubst”, sagten sie,„solange du nur Christus als deinen Erretter anerkennst.”
Dieser Gedanke gefiel mir aber nicht, und ich versuchte, in der heiligen Schrift eine Antwort zu finden. Aber das führte auch zu nichts, und ich wurde ärgerlich. Warum sagte die Bibel nicht, welche Kirche recht hatte? Als nächstes suchte ichin einer Enzyklopädie nach der Antwort. Ich hatte mir nämlich überlegt, daß es vielleicht ganz hilfreich wäre, wenn ich wüßte, wie die einzelnen Kirchen organisiert waren. Aber auch das führte zu einer Enttäuschung. Dann stieß ich eines Tages auf das Buch, das ich vor Jahren in den Schrank gestellt hatte. Undich begann. darin zu lesen. Diesmal fand ich es interessant - so interessant, daß ich befreundeten Kollegen davon erzählte. Ob zu Hause, bei der Arbeit oder im Kino - ich konnte das Buch einfach nicht aus meinen Gedanken verbannen.
Als ich an den Punkt gelangt war, wo ich unbedingt erfahren mußte, ob das Buch wirklich von Gott und nicht vom Teufel war, nahm ich mir vor, darüber zu beten, aber ich hatte auch Angst, daß ich mich täuschen lassen könnte. Dann stieß ich auf Moroni 10:4,5, wo es heißt, daß wir über das beten sollen, was wir im Buch Mormon gelesen haben. Ich hatte zwar immer noch Angst, daß die Antwort vom Satan kommen könnte, aber dann kam mir eine Schriftstelle in den Sinn, die diese Befürchtung vertrieb:
„Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet,
oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?” (Matthäus 7:9,10.) Ich weiß, daß die Antwort, die mir später zuteil wurde, wirklich von Gott gekommen ist.
Nachdem ich eine ganze Weile gelesen und studiert hatte, dachte ich: „Ich möchte doch zu gerne wissen, ob mein Pfarrer auch etwas von diesem Buch erfahren möchte.” Ich war sicher, daß er es nicht kannte, weil er es noch nie erwähnt hatte. Erstaunt stellte ich fest, daß er kein Interesse hatte.„Clifford”. sagte er, „Sie haben offensichtlich nicht das Gefühl. daß Sie bereits gerettet sind.” Deshalb knieten wir uns in seinem Büro hin und beteten.  Als wir uns wieder erhoben hatten, sah er mich an, als ob er sagen wollte:„Jetzt ist alles in Ordnung.”
Ich sagte: „Ich fühle mich jetzt nicht anders als vor dem Beten.”
„Ja, glauben Sie denn nicht an die Schriftstelle, die besagt, daß jeder gerettet werden wird, der den Namen des Herrn anruft?”
„Doch”, antwortete ich, „aber ich kann nichts für meine Empfindungen.” Ich fühlte mich elend, als ich ging, weil ich es nichtgeschafft hatte, ihm meine Einstellung zum Buch Mormon klarzumachen.
Ich las und studierte weiter. Manchmal mußte ich eine Pause einlegen. Ich kann die geistige Qual, die ich während solcher Tage erlebte, gar nicht mit Worten schildern. Ich mußte wissen, ob das Buch wahr war. Ich wollte mich parallel mit der Bibel und dem Buch Mormon beschäftigen und beide Schriften miteinander vergleichen.
Ich entschloß mich, noch einmal mit meinem Pfarrer zu sprechen. Wir führten ein langes Gespräch, in dessen Verlauf ich ihn einmal fragte, was mit den Menschen geschähe, die stürben, ohne vom Evangelium Jesu Christi gehört zu haben. Er sah mir gerade in die Augen und sagte:„Clifford, sie sterben und kommen in die Hölle.” Wieder war ich sehr niedergeschlagen, als ich ging.
Dann dachte ich eines Tages an die Missionare, die mir das Buch Mormon gegeben und mir erzählt hatten, der örtliche Zweigpräsident besitze ein Geschäft in der Stadt. Sie hatten mir gesagt. daß ich mich an ihn wenden könnte, wenn ich irgendwelche Fragen hätte.Ich ging zu Präsident Murray Conley, stellte ihm ein paar Fragen und war über seine Antworten sehr erfreut.
Später besuchten mich ein paar Mitglieder meiner Kirche und klärten mich darüber auf, daß ich mich in die Irre führen ließ. Am nächsten Abend kamen mein Pfarrer und seine Frau. Aber als ich ihn bat, mir Maleachi 3:23,24 zu erklären, wurde er zornig und sagte mir, die Mormonen hätten mich bereits einer Gehirnwäsche unterzogen und er könne nichts mehr tun.
Eines Abends las ich 3 Nephi 14:13, l4: „Geht ein durch die enge Pforte: denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zur Vernichtung führt, und viele sind es, die dort hineingehen; aber eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden.”
Ich stand auf und ging nach draußen. Dort in der Dunkelheit sah ich mich an dieser engen Pforte stellen und immer vor- und zurückgehen, weil ich Angst hatte hineinzugehen. In dem Augenblick wurde mir bewußt, daß ich den Weg gefunden hatte. In dieser Nacht sprach der Herr zu mir, nicht so, wie ein Mensch zum anderen spricht, sondern mit der sanften, leisen Stimme, die mich fragte: „Was wirst du tun?”
Ich ging zu Präsident Conley, um ihm zusagen, daß ich mich taufen lassen wolle. Aber Präsident Conley war in Salt Lake City. Weil ich meinte, nur der Zweigpräsident hätte die Vollmacht, eine Taufe zu vollziehen. ging ich wieder, und zwar in der Absicht, nächste Woche wiederzukommen.
Während dieser Woche legte mir der Satan einen weiteren Stolperstein in den Weg - mir kamen weitere Zweifel. „Muß ich wirklich noch einmal ganz von vorne anfangen?” fragte ich mich. Nachdem ich drei Tage mit solchen Gedanken gekämpft hatte, beschloß ich, ein Buch zu lesen, das Präsident Conley mir gegeben hatte. Es handelte von der wiederhergestellten Wahrheit und war von Präsident Gordon B. Hinckley geschrieben worden. Beim Lesen gab der Geist, der mir auch bezeugt hatte, daß das Buch Mormon wahr war, ebenfalls Zeugnis davon, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die wahre Kirche des Herrn war.
Als Präsident Conley aus Salt Lake City zurückgekehrt war, sagte ich ihm, daß ich mich taufen lassen wolle. Wir fuhren nach Gilmer in Texas, wo ich am 19. Oktober 1970 getauft wurde. Unterwegs fragte ich ihn: „Aus dem, was ich in der heiligen Schrift gelesen habe, entnehme ich, daß ich nicht schon gleich errettet bin, wenn ich mich taufen lasse, sondern daß ich bis ans Ende ausharren muß. Verstehe ich das richtig?”
Er antwortete: „Das ist genau richtig.”
Ich weinte den ganzen Weg, denn ich spürte sehr stark, daß die Kirche wahr war. Nach der Taufe empfand ich das noch viel stärker.
Danach habe ichmich oft gefragt: „Warum ich? Warum kenne ich die Wahrheit, viele andere gute Christen aber nicht?” Und immer wieder kam mir die folgende Schriftstelle inden Sinn: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.” (Lukas 11:9.)
Mehrere Wochen nach meiner Taufe durfte ich noch einmal ein Zeugnis vom Heiligen Geist empfangen, und zwar noch stärker als zuvor. Eines Nachts setzte ich mich ungefähr um 3 Uhr im Bett auf, während mir die Tränen die Wangen hinunterströmten. Der Heilige Geist gab mir so machtvoll Zeugnis vom Buch Mormon und von der Kirche, daß ich fast gebeten hätte: „Bitte, Herr, nicht mehr, nicht mehr. Ich weiß, daß alles wahr ist.”
Ich weiß mit ganzem Herzen und ganzer Seele, daß das Buch Mormon wahr ist. Es hat mich zum lebendigen Gott.. zu seinem Sohn, Jesus Christus, und zu seiner Kirche geführt, an deren Spitze ein lebender Prophet steht.
Clifford E.Coleman, Juni 1990
Clifford E. Coleman gehört zur Gemeinde Midland 3 im Pfahl Odessa im amerikanischen Bundesstaat Texas.

11:28 PM - 13.5.2008


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