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Das Buch Mormon überzeugt

In Wahrheit Gottes Wort

Seit meinem dreizehnten Lebensjahr habe ich gewußt, daß ich ein Leben des Dienens in meiner Kirche führen wollte. Ich wuchs als eins von elf Kindern in einer guten katholischen Familie auf, und meine Angehörigen unterstützten mich bei meiner sechsjährigen Ausbildung in einem Konvent, wo ich schließlich mein Gelübde als Nonne ablegte. Mein erstes Arbeitsgebiet war Perthin Australien. Vier Jahre später wurde ich nach Sydney versetzt. Ich fand die Arbeit sehr befriedigend und hatte viele schöne Erlebnisse im Dienst an den Mitmenschen. Ich werde diese Jahre nie vergessen. Mir ist, als sei ich in diesen Jahren auf ein Erlebnis vorbereitet worden, das meinen Lebensweg änderte.
Es war ein Tag wie jeder andere. Ich war unterwegs zu einer älteren Frau, die zwei Straßen weiter vom Konvent wohnte, als ich zwei junge Männer in dunklem Anzug auf mich zukommen sah. Der größere blieb vor mirstehen, stellte sich vor und fragte mich, was ich über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wüßte. Ich antwortete, ich wüßte alles über Jesus Christus, was ich zu wissen wünschte. Darauf erwiderte er: „Wenn Christus einigen Menschen erschiene und zu ihnen spräche, würden Sie nicht lesen wollen, was er sagte?”
Ich überlegte einen Augenblick und antwortete: „Doch, ja.”
Er zog ein Buch Mormon aus seiner Tasche und sagte: „Dieses Buch schildert, wie Jesus Christus in alter Zeit den Bewohnern Amerikas erschienen ist. Gott verlangt von Ihnen lediglich, daß sie 34 Seiten darin lesen und dann beten und ihn fragen, ob es wahr ist. Würden Sie das für ihn tun?”
Ich entgegnete, es sei offensichtlich, daß ihm seine Religion genauso viel bedeute, wie mir die meine. Daher würde ich die 34 Seiten lesen und darüber beten. Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen. Ich würde ihnen das Buch zurückgeben. Dann steckte ich das Buch Mormon in die Tasche und ging meines Weges.
Mir fehlen immer noch die Worte, um das Gefühl zubeschreiben, das mich an diesem Abend erfüllte, nachdem ich die 34 Seiten (3.Nephi 11-18) gelesen hatte. Ich mußte nicht beten, um zu wissen, daß diese Botschaft wahr war. Die Worte des Erretters waren von solcher Schönheit, und jedes Wort, das ich las, klang wahr. Ich hatte noch nie im Leben ein so gutes Gefühl gehabt wie an jenem Abend, als ich zu Bett ging. Es war das Gefühl, die Wahrheit gefunden zu haben.
Am nächsten Morgen wollte ich irgend jemand erzählen, daß ich etwas Wahres gefunden hatte, doch dann sagte ich mir zögernd: „Nein, es kann nicht wahr sein." Ich stand auf und machte mich bereit, mich mit den Missionaren zu treffen. Als aber die vereinbarte Zeit näherrückte, wurde ich sehr nervös. Ich war zehn Minuten zu früh da, und diese zehn Minuten erschienen mir wie Stunden. Endlich sah ich sie kommen, auf die Minute pünktlich.
Als erstes gab ich ihnen das Buch Mormon zurück. Ich sagte ihnen, ich wolle das Buch nicht mehr, obwohl ich tief im Innersten wußte, daß ich es doch wollte. Anstatt das Buch anzunehmen, fragte mich einer von ihnen, ob ich über das, was ich gelesen hatte, gebetet hätte. „Nein, das nicht”, antwortete ich.
Dann sagte er: „Nur wenn Sie darüber beten, können Sie wissen, ob es wahr ist.”
Ich wollte sagen, das Buch sei nicht wahr, aber ich sagte nichts. Die Missionare wußten, daß mich etwas beunruhigte, aber sie wußten nicht, was.
Dann sagte der andere: Sie haben gestern abend die 34 Seiten gelesen. Warum haben Sie nicht gebetet?" Darauf konnte ich nichts antworten, und so erzählte ich ihnen zuletzt, was ich beim Lesen des Buches Morrnon empfunden hatte.
Dann sagten sie: „Sie wissen, daß das Buch Mormon wahr ist. Das bedeutet, daß Joseph Smith ein Prophet Gottes war. Wir haben die Vollmacht von Gott  zu taufen. Sie wissen, daß Sie sich taufen lassen müssen, wenn Sie dieser wahren Lehre folgen und Gott gehorchen wollen. Werden Sie sich von jemand, der Vollmacht von Gott hat, taufen lassen?”
Ich wußte in diesem Augenblick, daß ich tun mußte, was sie sagten, antwortete aber: „Nein.” Ich wußte, daß das falsch war, dachte aber, sie würden mich dann in Ruhe lassen. Aber sie gingen nicht fort.
Sie sagten: „Wenn Gott Ihnen auf Ihr eigenes Gebet antwortet, daß Sie sich am Sonntag taufen lassen sollen (das würde bereits in drei Tagen sein), gehorchen Sie ihm dann?”
Was konnte ich anderes sagen als ja? Also schlugen sie vor: „Gehen wir irgendwohin, wo wir beten können.” Als wir allein waren, erklärten sie mir, wie ich beten sollte. Als ich betete und Gott fragte, ob ich mich taufen lassen sollte, überkam mich dasselbe Gefühl wie nach dem Lesen des Buches Mormon. Als ich die Augen öffnete, blickten wir einander – sehrl ange, wie mir schien – wortlos an. Ich getraute mich nicht, etwas zu sagen, und so sagte schließlich einer der Missionare: „War das nicht ein herrliches Gefühl?” „Ja”, erwiderte ich.
„Werden Sie Gott gehorchen und sein Gebot der Umkehr befolgen und sich von jemand, der Vollmacht trägt, taufen lassen? Werden Sie das diesen Sonntag tun?"
Als der Sonntag kam, hatten mich die Missionare vieles Wahre aus der Bibel gelehrt – Lehren, die sonnenklar waren, und doch hatte ich sie bis dahin noch nie gehört oder gelesen. Ich hatte den anderen Ordensschwestern nicht erzählt, was ich vorhatte. Als ich an dem bewußten Morgen den Konvent verließ, um mich mit den Missionaren zu treffen, war ich sehr nervös und aufgeregt.
Der Gottesdienst war ein schönes Erlebnis. Nach dem Gottesdienst wartete ich bei einem netten Mitglied der Kirche auf den Zeitpunkt meiner Taufe.
Als die Zeit der Taufe näherrückte, wurde ich unruhig, doch wußte ich, daß Gott es so wollte, und soließ ich mich taufen und als Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage konfirmieren.
Als ich am Abend im Konvent meine Sachen packte, gingen mir viele schöne Erinnerungen und Gedanken durch den Kopf. Ein paar Ordensschwestern kamen und fragten mich, was ich denn tue, und ich antwortete einfach: „Ich gehe fort. Ich habe herausgefunden, wo Gott mich haben will. Ich bin Mormonin geworden. Ich wurde heute abend getauft.”
Das rief einige Aufregung hervor, aber ich packte weiter meine Sachen. Als ich mich verabschiedete, gab ich jeder ein Exemplar des Buches Mormon. „Lest es bitte mit offenem Geist und offenem Herzen”, sagte ich.
Ich wußte, daß ich das Rechte tat. Ich bin dankbar für die katholische Kirche und für alles, wassie für mich getan hat. Ich glaube, daß mich das, was ich dort erlebt habe, vorbereitet hat, das wiederhergestellte Evangelium anzunehmen. Ich weiß, daß Gott lebt, daß er ein Wesen ist wie wir alle, aber vollkommen. Jesus ist in der Tat der Messias. Er lebt heute. Er hat für unsere Sünden gesühnt – vorausgesetzt, wir kehren um. Ich weiß, daß Joseph Smith ein Prophet Gottes war und daß es heute einen Propheten auf Erden gibt. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, daß das Buch Mormon in Wahrheit das Wort Gottes ist.
Tammy Lavena Tobin, Februar 1983

12:09 AM - 14.5.2008


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