Weblog Simpleblog kostenlos selbermachen!


Das Buch Mormon überzeugt

Das Buch Mormon, mein liebster Begleiter

Schon in der Schule habe ich mich sehr für verschiedene Religionen interessiert. Ich bin in viele Kirchen gegangen und habe mir viele Predigten angehört. Als ich auf dem Gymnasium war, fing ich an, eine wahre Kirche zu suchen, so wie Joseph Smith es getan hatte, und betete ernstlich darum, ich möge zu ihr geführt werden. Eines Nachmittags kam ein Freund in meine Klasse, den ich lange nicht gesehen hatte. Er hatte ein Buch Mormon in der Hand, das ich damals zum ersten Mal sah. Ich war neugierig, weil auf dem Buchumschlag jemand mit einer Trompete zu sehen war. Ich fragte ihn: „Was ist denn das?” So erfuhr ich von der Kirche.
Das Buch Mormon ist mir seitdem kostbar geworden, so wie es auch bei vielen anderen Menschen überall auf der Welt der Fall ist. Hier handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Buch. Ich habe festgestellt, daß es mir große Kraft gibt. Ich hatte es immer bei mir, so daß ich darin lesen konnte, wenn mir danach zumute war. Nach einer Weile merkte ich, daß ich mehr tun konnte als nur darin lesen. Mir wurde klar, daß von meinen Mitmenschen viele Gottes Wort genauso brauchen wie ich. Manchmal flüstert der Geist mir zu, mit einem bestimmten Menschen zu sprechen. Dann bete ich darum, daß ich wissen möge, was ich sagen soll, und das sage ich dann auch. Das passiert eigentlich häufig.
Weil mir mein Exemplar des Buches Mormon so viel bedeutet, möchte ich es nicht fortgeben, und deshalb beschloß ich, immer ein weiteres Exemplar bei mir zu haben. Aber ich habe gemerkt, daß ein Exemplar manchmal gar nicht ausreicht, und deshalb fing ich an, immer zwei weitere Exemplare mitzunehmen.
Meine Mutter hatte sich gewünscht, aus ihrer Tochter würde einmal ein bezauberndes junges Mädchen mit einer kleinen Handtasche am Arm, aber statt dessen trug ich Exemplare des Buches Mormon in einer großen Schultertasche mit mir herum.
Das Gewicht der Tasche erinnert mich daran, daß ich der Kirche angehöre und den anderen etwas Wichtiges zu sagen habe. Wenn ich müde bin, versuche ich, meine Missionsarbeit schneller zu tun und meine Last zu verteilen.
Wenn ich jemand davon erzähle, wie wichtig das  Buch Mormon für mich ist und wie froh es mich macht, anderen davon erzählen zu können, akzeptiert der Betreffende das meistens. Vielleicht liest er das Buch nicht auf die rechte Weise, aber man weiß nie, wann er beginnt, darüber nachzudenken, wer er ist, was für einen Zweck das Leben hat und wo er hingeht. Vielleicht denkt er dann daran, daß ich ihm Zeugnis gegeben habe, und öffnet das Buch.
Wenn ich jemand ein Buch Mormon gebe, versuche ich immer, mir den Gesichtsausdruck des Betreffenden vorzustellen, wenn er erkennt, daß das Buch ein zweiter Zeuge für Jesus Christus ist und seine Lehren enthält, und zwar einschließlich des Errettungsplanes und der Liebe, die der himmlische Vater für uns hat. Diese Erkenntnis kann sein ganzes Leben verändern.
Ab und zu fahre ich zu unserem Versand, um zehn Exemplare des Buches Mormon zu kaufen. Wenn ich dann wieder auf dem Nachhauseweg bin, sagt garantiert jemand im Zug zu mir: „Sie haben da aber ein schweres Paket. Ich werde es auf den Schoß nehmen.” (In Japan ist es nicht wie bei uns Sitte, jemand seinen Platz anzubieten. Die Züge in Japan sind immer überfüllt, und deshalb gibt es kaum Platz, um ein Paket auf den Boden zustellen. Deswegen ist es Brauch, daß derjenige, der sitzt, dem anderen, der steht, anbietet, sein Paket festzuhalten. Anmerkung des Übersetzers.)
Dann schenke ich dem Betreffenden als Zeichen meiner Dankbarkeit ein Buch Mormon. Ich gebe ihm Zeugnis, daß dieses Buch von Gott ist, und erkläre, daß es mir sehr wichtig ist. Einmal beobachtete das ein Mitreisender, der neben dem Reisenden saß, der mein Paket hielt. Auch er bot mir seine Hilfe an.
Für mich bringt schon das bloße Festhalten des Buches Mormon Segnungen. Wenn ich einschlafe, halte ich mein Buch Mormon fest, und wenn ich mich einmal unsicher fühle, kann ich so ganz friedlich einschlafen. Sie können sich sicher vorstellen, wie sehr ich mich gesegnet fühle, wenn ich es lese.
Wenn ich einmal stolz und deshalb innerlich aufgewühlt bin, spricht König Benjamin zu mir (Mosia 2:20-22,24-26). Wenn ich unter meinen Schwächen leide, lasse ich mich von Moroni und Nephi belehren (Ether 12:27 und Nephi 4:17-35). Wenn ich einmal zaudere, lese ich etwas über Nephi (1. Nephi 3:7). Und wenn ich Angst habe, Zeugnis zu geben, spricht Abinadi zu mir, der Zeugnis gegeben und dabei sein Leben aufs Spiel gesetzt hat.
Ich denke an Amulek (Alma 15:1-6), der von jenen verworfen wurde, die einmal seine Freunde waren, und ich denke an den Mut, den die zweitausend tapferen Krieger (Alma 57:19-21) aufbrachten. Ich denke an das Volk Anti-Nephi-Lehi, das seine aufrichtige Umkehr und seine Liebe zu seinen Mitmenschen unter Beweis stellte (Alma 24), an Missionare wie Alma, Ammon,Aaron und Muloki, an die Demut und den starken Glauben, den Jareds Bruder bewies, an König Lamoni, dessen Herz so rein war wie das Herz eines Kindes, an Moroni und Samuel, den lamanitischen Propheten, die beide großen Glauben und Mut besaßen. Ich frage mich, was Moroni wohl gedacht haben mag, als er nach der großen Schlacht am Hügel Cumorah allein übriggeblieben war und die goldenen Platten vergrub.
Ich bin dankbar dafür, daß Joseph Smith sich so viel Mühe gegeben hat, um die gleichen heiligen Platten zu schützen, und daß er würdig war, sie zu übersetzen, damit wir das Buch Mormon haben konnten. Ich freue mich so sehr, daß das Buch Mormon mein Begleiter ist, und ich bete darum, daß ich würdig sein möge, eines Tages die Männer kennenzulernen, die es geschrieben haben.
August 1988

12:16 AM - 14.5.2008


Letzte Seite Nächste Seite
Beschreibung
hier poste ich Artikel alter Kirchenzeitschriften, in denen sich die Menschen zum Buch Mormon äußern
Startseite
Profil
Archiv

Links
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Mormonwiki
FairWiki
FAIR
Jesus
mehr zum Buch Mormon
Bekehrungsgeschichten
besondere Erlebnisse
HLTs in aller Welt
Pioniere
Joseph Smith
Missionsarbeit
Offenbarungen
Der Geist des Elija
Die Gebote
Gedenke des Sabbats
Gesetz der Keuschheit
der Zehnte
Wort der Weisheit
Recent Entries
Letzte Einträge
- Das Buch Mormon hat mich lesen gelehrt
- Das Zimmer
- Das Buch Mormon ist ein Bekehrer der Seelen
- Häuptling Tahachee — ein bekehrter Indianer verteidigt das Buch Mormon
- Bekanntes Forscher-Ehepaar schließt sich der Kirche an — fand Angaben des Buches Mormon bestätigt
- Erfahrungen
- „Genau danach habe ich gesucht”
- Ich habe die Schlacht gewonnen
- Ihr habt das Buch Mormon nicht genug verwendet
- Gebet um Gebet, Seite um Seite
- Die Verheißung des Propheten hat sich erfüllt
- Mein Glaube ist gewachsen
- Bob Cowan -- Der Augenblick, der sein Leben veränderte
- Ich habe Gottes Güte entdeckt
- Alles fing mit einer Broschüre an
- Mein Mann wartet auf mich
- Der Einfluß eines Buches
- Bring sie, und ich werde sie lesen
- „Es ist wahr!! Es ist das Wort Gottes!"
- Bestätigung des Buches Mormon
- Meinem Fuß eine Leuchte
- Das Buch, das mich am meisten beeindruckt hat
- Mein Leben hat sich von Grund auf verändert
- Die ganze Familie
- Das Buch Mormon, mein liebster Begleiter
- Mein Gebet wurde erhört
- In Wahrheit Gottes Wort
- Ich wußte, das Buch Mormon ist wahr
- Mit anderen Menschen über das Buch Mormon sprechen
- Ich habe den Autor wiedererkannt
- „Was, wenn das Buch Mormon wirklich wahr ist?”
- Mein erstes Buch in itialienischer Sprache
- Das Buch schien mir zuzurufen
- Ein Buch für Evelne
- Ich konnte ncht glauben, daß er ein Prophet gewesen sein sollte
- Laßt mich das Buch sehen
- „Wirf das Buch nicht weg!”
- Das Buch verbrennen
- Das Buch in meinem Schrank
- Das gerettete Buch
- Aus einem Interview mit Elder Angel Abrea
- In meiner Flugtasche ist noch Platz
- Meine Mssionarin gehörte gar nicht der Kirche an
- Inosis Buch
- Reicht die Bibel nicht?
- Ich fragte, er antwortete
- Parley P. Pratt
- Die Wahrheit selbst herausfinden
- Die Verheißung des Propheten hat sich erfüllt
- Wie ich erfahren habe, wer ich bin
- Am Ende stellte sich heraus --- es ist doch wahr
- Mir war, als ob eine unsichtbare Macht mich den Text verstehen ließ
- Weitere drei Zeungisse darüber, dass das Evangelium wahr ist, dass die Kriche Jesu Christi wahr ist
- Die Antwort finden
- Sie sollen mir bloß die Haare schneiden
- Nach einem Interwiew mit Elder Sam K. Shimabukuru von den Siebzigern
- Einander die Heilige Schrift vorlesen
- Meine Bekehrung
- Der Herr hat mir Frieden zugesprochen
- Conchas Neugeburt
- Sie sagte mir, in der heutigen Zeit gebe es Propheten
- Ich hab das wahre Priestertum gefunden
- Meine Freude war übergroß
- David
- Das Buch Mormon hat mein Leben verändert
- Danke für das Buch Mormon
- Das Buch Mormon überzeugt



hosted by simpleblog.org