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Das Buch Mormon überzeugt

Die ganze Familie

Wong Yun Tai kann sich noch gut an den lauen Septemberabend 1984 erinnern, an dem sich ihr Leben von Grund auf geändert hat. Familie Wong wohnt im 20. Stockwerk des Wu-Yuet-Hauses, einer von der Regierung errichteten Siedlung in Tuen Mun im Hinterland von Hongkong. An jenem Abend aß die 15jährige Wong Yun Tai, die sich auch „Belle” nennt, gerade zu Abend, als es an der Tür klopfte. Zwei Fremde mit weißem Hemd, Krawatte und seltsamem schwarzen Namensschild standen davor. Sie unterhielten sich mit ihr durch das Metallgitter, das auch dann den Eintritt verwehrte, wenn die Tür geöffnet war.

Belle wollte sich nicht beim Essen stören lassen und sagte den Besuchern deshalb, sie sollten in einer Stunde noch einmal wiederkommen. „Ich habe mich schon immer für Religion interessiert und wollte gerne die Wahrheit kennen. Ich war so wie Joseph Smith – ich wollte wirklich wissen, welche Kirche die wahre Kirche Gottes ist”, erzählt Belle.   
Als die Missionare wiederkamen, hörte sie sich höflich an, was sie zu sagen hatten. Anschließend gaben sie ihr ein Buch Mormon, sprachen ein Gebet und gingen fort. Es war nur eine schlichte Begegnung, aber sie wirkte sich doch nachhaltig auf Belle aus. „Als ich betete, hatte ich ein ganz eigenartiges, gutes Gefühl im Herzen”, sagt sie.
Einen Monat später ließ Belle sich taufen. Und dann begann die richtige Arbeit. Belle ist das zweitälteste Kind von Wong Hong Tsuen und Wong Leung Nan Ho, und sie wollte, daß ihre Eltern und Geschwister ebenfalls die Freude am Evangelium kennenlernten, die ein so wichtiger Teil ihres Lebens geworden war. Deshalb begann sie mit ihnen über das zu sprechen, was sie gelernt hatte.
Inzwischen (1995) sind mehr als zehn Jahre vergangen, und Belle spricht noch immer über das Evangelium. Seit damals haben sich sieben ihrer acht Geschwister und auch ihre Eltern der Kirche angeschlossen. Außerdem hat Belle in Hongkong eine Mission erfüllt, ebenso wie ihre beiden jüngeren  Schwestern Angela und May. Belles gutes Beispiel hat vor allem ihre jüngste Schwester Wong Cho Ho, die den Spitznamen Rambo trägt, und ihren jüngeren Bruder Wong Wah Kan (Simon), die inzwischen beide im Teenageralter sind, tief beeindruckt.

„Ehe ich Mitglied geworden bin, habe ich immer auf Belle geschaut”, erzählt Simon, der 1992 getauft wurde. „Sie war nicht faul. Jeden Sonntag stand sie auf und ging zur Kirche. Und als sie auf Mission war, ist sie 'füllt, ebenso wie ihre beiden jüngeren  Schwestern Angela und May.r Familie ein Vorbild gewesen und hat uns geholfen.”
Rambo, die diesen ungewöhnlichen Spitznamen seit mehreren Jahren trägt, schreibt ihre Bekehrung auch dem Einfluß ihrer Schwester zu. „Als ich noch jünger war, fing ich an, jeden Sonntag mit Belle zur Kirche zu gehen, obwohl ich noch gar nicht getauft war”, erinnert sie sich. „Aber das Abendmahl habe ich nicht genommen.”
Und dann geschah etwas Ungewöhnliches:
„Viele Mitglieder hielten mich für ein Mitglied”, erzählt sie weiter. „Sie baten mich, mich zusammen mit den Missionaren um Untersucher zu kümmern. Dabei war ich selbst noch Untersucherin. Je älter ich wurde, desto fester wurde mein Zeugnis, und desto mehr habe ich über die Kirche gelernt.”
Als Rambo sich 1990 schließlich taufen ließ, erklärte sie zusammen mit Belle ihren übrigen Schwestern Mandy, May, Angela und Agnes sowie ihrem Bruder Simon die Grundsätze des Evangeliums. Außerdem kümmerte sie sich weiterhin — jetzt allerdings' offiziell — um die Untersucher, die am Sonntag zur Kirche kamen. „Als ich noch klein war, wollte ich immer nur spielen und Spaß haben. Aber als ich älter wurde, empfing ich ein Zeugnis, ein wahres Zeugnis und wollte meine Mitmenschen gerne daran teilhaben lassen.”
Vor allem wollte Rambo ihre Schwester Agnes am Evangelium teilhaben lassen. Deshalb lud sie Agnes zur Kirche ein. Agnes, die zwei Jahre älter ist als Rambo, erzählt: „Beim ersten Mal fand ich die Kirche ziemlich langweilig. Ich unterhielt mich zwar gerne mit den Missionaren, hatte aber keine Lust, über die Kirche zu sprechen. Doch Rambo half mir, das Evangelium besser zu verstehen. Schließlich erklärte ich mich doch einverstanden, mich mit der Kirche auseinanderzusetzen, und zwar vor allem deshalb, weil es Belle so ernst mit dem Evangelium war und weil sie für die Kirche so viele Opfer brachte. Außerdem konnte man sehen, was die Kirche Rambo inzwischen bedeutete.”
Rambo sprach auch mit Simon über das Evangelium und bestärkte ihn in der Entscheidung, sich taufen zu lassen.
Und so zog das Evangelium immer weitere Kreise: Zuerst sprachen zwei Missionare mit Belle. Belle schloß sich der Kirche an und sprach mit Rambo über das Evangelium. Rambo ließ sich taufen und sprach mit Agnes und Simon über das Evangelium. Agnes und Simon ließen sich taufen und nach ihnen noch Mandy, die älteste Tochter der Wongs, sowie May, Angela und die Eltern.
Simon denkt gerne daran zurück, wie er anfing, sich ernsthaft mit dem Evangelium zu beschäftigen. Er kann sich noch gut an sein erstes Gebet erinnern: „Ich wußte gar nicht richtig, wie ich beten und was ich sagen sollte”, meint er. „Aber ich hatte beim Beten immer ein gutes Gefühl.”
Ehe Simon sich der Kirche anschloß, war der Sonntag für ihn ein Tag zum Ausruhen gewesen. Meistens schlief er lange, und wenn er aufgestanden war, spielte er mit seinen Freunden Fußball. Heute fragen ihn seine Freunde nicht einmal mehr, ob er mit ihnen am Sonntag Fußball spielt. „Ich habe ihnen erklärt, daß ich das nicht mehr tue, und sie wissen, was ich statt dessen am Sonntag tue.” Sonntags geht Simon jetzt zur Kirche und liest in der heiligen Schrift. „Ich lese sehr gerne im Buch Mormon — besonders gerne beschäftige ich mich mit Lehi und seinem Glauben. Mein Glaube ist nicht so groß, und deshalb tut es mir gut, mich mit jemandem zu beschäftigen, der stark war.”
Belle erzählt gerne davon, wie positiv sich das Evangelium auf ihre Familie ausgewirkt hat, führt dies aber nicht auf ihre Person zurück. Statt dessen meint sie: „Ich weiß nicht, wie sehr ich meiner Familie helfen konnte, aber ich weiß, daß der himmlische Vater uns sehr geholfen hat.”
Die Familie sieht Belles Rolle ganz anders. Jeden Abend, wenn sie sich zum Abendessen an den Tisch setzen, schauen sie einander an. Sie sind der beste Beweis dafür, wie Belle andere Menschen am Evangelium teilhaben läßt.
Laury Livsey, Oktober 1996

11:49 AM - 15.5.2008


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