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Das Buch Mormon überzeugt

Meinem Fuß eine Leuchte


Das Buch Mormon wirft ein neues Licht auf alle Lebensbereiche
In jener Nacht konnte ich nicht schlafen, denn es gelang mir nicht, die Gedanken abzuschalten, die mich plagten. Um inneren Frieden zu finden, trug ich dem Herrn mein Anliegen vor: Wie konnte ich inmitten der Schlechtigkeit der Welt mein Versprechen erfüllen, eine gute Ehefrau und Mutter zu sein? Vor allem sorgte ich mich darum, wie ich meiner einjährigen Tochter helfen sollte, unbefleckt von der Unsittlichkeit aufzuwachsen, vor der Filme, Musik, Fernsehsendungen und andere Medien geradezu strotzen, auch wenn man noch so vorsichtig bei der Auswahl ist.
Ich betete, und plötzlich mußte ich an einen Rat denken, den Mormon seinem Sohn Moroni in einem Brief gegeben hatte, in dem er auf die Schrecken des Krieges und die Schlechtigkeit unter den unbußfertigen Nephiten einging: „Sei treu im Glauben an Christus; und möge das, was ich geschrieben habe” —(und hier dachte ich: oder das, was du gesehen oder gelesen oder gehört hast) — „dich nicht schmerzen, so daß es dich bis in den Tod niederdrücke; sondern möge Christus dich erheben; und möge ... die Hoffnung auf seine Herrlichkeit und auf ewiges Leben immerdar in deinem Herzen verbleiben.” (Moroni9:25)
Das war genau der Rat, den ich in dieser schlaflosen Nacht brauchte. Wieder einmal war mir das Buch Mormon zu Hilfe gekommen.
Das Buch Mormon hat mir schon immer sehr geholfen, traurige und negative Gedanken zu verbannen. Aber das allein ist noch nicht alles, denn das Buch Mormon ist heilige Schrift und als solche „meinem Fuß eine Leuchte” (Psalm 119:105).
Das erste Mal habe ich das Buch Mormon etwa ein Jahr nach dem Beginn meiner Mitgliedschaft in der Kirche gelesen. Ich weiß noch gut, wie ich ein Zeugnis von dieser heiligen Schrift empfangen habe. Nephis Vision von Ereignissen, die für ihn noch in der Zukunft lagen (siehe 1 Nephi 11 bis 15), stand mir deutlich vor Augen, und mir war, als könne ich von jedem Wort Zeugnis geben, das er geschrieben hatte.
Als wir uns im Rahmen des Seminarprogramms mit dem Buch Mormon beschäftigten, habe ich es innerhalb eines Monats durchgelesen und auch wichtige Schriftstellen auswendig gelernt, die mir seitdem immer dann in den Sinn kommen, wenn ich sie brauche.
Seit damals habe ich das Buch Mormon noch oft gelesen. Die darin enthaltenen Lehren sind mir eine Leuchte, die die Entscheidungen erhellt, die ich treffen muß.
Als ich auf Mission war, stellte ich fest, daß das Buch Mormon bestätigte, was die Indianer in meiner Heimat Guatemala schon durch ihre Legenden und Überlieferungen wußten, nämlich daß der Erretter unter ihren Vorfahren gewirkt hatte. Während meiner Mission holte ich mir Kraft aus dem Buch Mormon, da mir meine Angehörigen, die gegen meine Mission gewesen waren, mir diese Kraft nicht gaben.
Als ich später Kurse an der Universität belegte, die den Lehren des Evangeliums zu widersprechen schienen, hielt ich mich am Buch Mormon wie an der eisernen Stange fest; dadurch festigte mein Glaube sich, und ich bekam immer wieder die Gelegenheit, mit meinen Kommilitonen über das Buch Mormon und mein Zeugnis zusprechen.
Vor meiner Heirat arbeitete ich als Lehrerin. Eines Tages hatte ich eine Freistunde. Da schloß ich die Tür zumKlassenzimmer und begann, im Buch Mormon zu lesen. Obwohl ich im Grundeein fröhlicher Mensch bin, der normalerweise immer das Positive sieht, war ich an jenem Tag sehr niedergeschlagen; ich war des Kämpfens müde. Zwar hatte ich nie ernsthaft an Selbstmord gedacht und tat es auch an diesem Tag nicht, aber ich weiß noch, wie ich dachte: „Es wäre bestimm schön, jetzt durch den Schleier zu gehen. Wenn der Herr mich jetzt in seine Gegenwart riefe, wäre alles gleich viel besser.”
Doch dann las ich, was in Alma 5:15 steht: „Blickt ihr mit gläubigem Auge voraus, und seht ihr diesen sterblichen Leib zu Unsterblichkeit erhoben, ... so daß ihr vor Gottstehen könnt, um gemäß den Taten gerichtet zu werden, die ihr im sterblichen Leib getan habt?” Als ich weiterlas, drang mir jede einzelne Zeile in den Sinn und in das Herz, vor allem der  folgende Satz aus Vers 27 „Könntet ihr, wenn jetzt der Ruf an euch erginge zu sterben, in eurem Innern sagen, ihr seiet genug demütig gewesen? Eure Kleider seien durch das Blut Christi, der kommen wird, um sein Volk aus dessen Sünden zu erlösen, gesäubert und weiß gemacht worden?”
Sofort schämte ich mich des kindischen Gedankens, meine Mission hier auf der Erde könne schon vorüber sein. Seit damals sind mir unzählige Segnungen zuteil geworden, und ich weiß jetzt, daß ich noch viel zu lernen habe.
Für meinen Mann und mich ist das Buch Mormon ein wichtiger Bestandteil unserer Ehe. Es ist Thema unserer täglichen Gespräche. Aber wichtig ist vor allem, daß wir uns an das Buch Mormon halten, wenn wir Schwierigkeiten analysieren oder wichtige Entscheidungen treffen wollen. Wie Nephi versuchen auch wir, alle Schriften mit uns zu vergleichen (siehe 1. Nephi 19:23). Unsere Idealvorstellung, unser Ziel ist das, was Jakob über unsere Vorfahren geschrieben hat, nämlich die Lamaniten der damaligen Zeit: „Dort liebt der Ehemann seine Frau, und die Ehefrau liebt ihren Mann; und Ehemann und Ehefrau lieben ihre Kinder.” (Jakob3:7).
Nach unserer Heirat mußte ich mich einer Operation unterziehen, um Kinder bekommen zu können. Ich hatte Angst vor dieser Operation, weil ich als Teenager Herzprobleme gehabt hatte. Und obwohl mein Arzt mir gut zuredete, hatte ich Angst vor der Narkose und befürchtete, sie könne mir schaden. Am Abend vor der Operation blieb mein Mann bei mir im Krankenhaus, und wir lasen gemeinsam im Buch Mormon. Als die Medikamente, die man mir gegeben hatten, zu wirken begannen, bat ich den Herrn, mir zu helfen, meine Angst zu besiegen. Dakamen mir die folgenden Worte Mormons in den Sinn: „Wißt ihr nicht, daß ihr in den Händen Gottes seid? Wißt ihr nicht, daß er alle Macht hat?”(Mormon 5:23).
Das Erwachen nach der Operation war schrecklich. Ich konnte nicht sprechen. Ich hörte die Stimme meines Mann und wollte sprechen, wollte mich für seine Unterstützung bedanken, aber ich brachte kein einziges Wort hervor. Meine körperlichen Fähigkeiten waren so eingeschränkt, daß ich an Alma den Jüngeren denken mußte, der ja zur Erde niederfiel, nachdem ein Engel ihn zurechtgewiesen hatte, und zwei Tage nicht sprechen und sich nicht bewegen konnte. (Mosia 27:10-23; Alma 36:5-23) Alma wurde damals zu einem neuen Leben erweckt; er übte Umkehr und erfüllte eine wichtige Mission. Mir wurde bewußt, daß auch ich jetzt litt, um eine wichtige Mission zu erfüllen, nämlich Mutter zu sein und für die Kinder des himmlischen Vaters einen Körper zu schaffen.
Das Buch Mormon wirft ein neues Licht auf alle Lebensbereiche. Ich weiß, daß es für unsere Zeit geschrieben wurde, und ich habe schon viele Tränen der Dankbarkeit für die edlen Männer vergossen, die es geschrieben haben – Nephi, Alma, König Benjamin, Helaman, Mormon, Moroni und alle anderen, die das Gebot des Herrn treu erfüllten. Ihr Werk war es, in den Letzten Tagen Menschenseelen zu retten – Menschen, die sie überhaupt nicht kannten, aber mit den Augen ihres starken Glaubens sehen konnten (siehe Mormo 8:35).
Carmen Rodríguez de Fuentes, Februar1996

10:17 AM - 16.5.2008


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