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Das Buch Mormon überzeugt

Bring sie, und ich werde sie lesen

Es war ein Tag im Mai des Jahres 1925. In einer Eisengießerei in London saßeneinige Männer um ein Koksfeuer und verzehrten gerade ihre mitgebrachten Brote,als ein neuer Arbeiter — er hieß Jack — aus ihrem Kreis aufstand und sagte:„Während meiner ganzen Zeit in Kanada habe ich nie so viel Fluchen und so vieleschmutzige Geschichten gehört.”
„Mit wasfür Leuten hast du denn gearbeitet?”, fragte jemand.
„Zum größtenTeiI mit Mormonen”, antwortete Jack. „Und ich habe bei einer alten Fraugewohnt, die auch ein Mitglieddieser Kirche war, aber sie lebte so weit weg von ihrer Gemeinde, daß ich nie eine Versammlung besuchenkonnte. Trotzdem habe ich gesehen, was für ein gutes Leben diese Leute führen.Mormonen trinken, rauchen und fluchen nicht.”
Mein Mann, der auchdabei war, bemerkte: „Dann sind sie zu gut für diese Welt!” Aber Jack forderteihn auf, doch einige ihrer Traktate zu lesen, die er zu Hause hatte. Mein Mannging darauf ein und meinte: „Bring sie, und ich werde sie lesen.”
Am nächsten Tag brachte ihm Jack fünf Traktate, eines über die Indianerund eines mit dem Titel „Strahlen lebendigen Lichts”; ich weiß nicht mehr,wovon die anderen handelten, aber als mein Mann sie nach Hause brachte,verschlangen wir sie förmlich.
Wir hatten beide eine sehr religiöse Mutter. Ich war im Glauben derenglischen Hochkirche erzogen worden, und mein Mann war Methodist. Er hattesich schon mit verschiedenen Kirchen befaßt, von denen ihm aber keineglaubwürdig erschien. Ich selbst war in den Augen der meisten Lehrer undGeistlichen ein sehr eigenartiges Kind gewesen. Ich stellte immer Fragen, diesie nicht beantworten konnten. Es sieht so aus, als hätten wir uns beide aufdas Evangelium vorbereitet. Ohne daß meine Mutter etwas vom Wort der Weisheitwußte, hatte sie mich erzogen, es zu befolgen.
Gemeinsam mit Jacksuchte mein Mann sechs Monate lang jeden Samstag in ganz London nach einerMormonenkirche — ohne Ergebnis. Sie konnten einfach keine finden. Daherentschloß ich mich, ihnen an die Hand zu gehen, da ich sehr neugierig auf dasBuch Mormon war und herausfinden wollte, woher die Indianer kamen. Ich schriebeinen Brief an die einzigeAdresse, die wir zur Verfügung hatten; sie stand auf einem der Traktate: Brigham H. Roberts, Ferndale Avenue,Toronto, Ontario, Kanada.
Da es an jenem Morgen in Strömen goß, gabich den Brief dem Milchmann mit und ersuchte ihn, er möge ihn einwerfen. Dannging ich die Treppen hinauf, und begann die Betten zu machen. Plötzlich überkammich ein bedrückendes Gefühl, und ich dachte, ich müßte etwas falsch gemachthaben. Ich kniete mich neben dem Bett hin und betete, was ich zuvor nie getanhatte. Ich bat den Herrn, er möge mir vergeben, wenn ich den Brief nicht hätteschreiben sollen; ich versprach ihm aber, daß ich, sollte ich auf den Briefeine Antwort erhalten, mich dieser Kirche auf der Stelle anschließen würde, daich dann wüßte, daß ich die wahre Kirche gefunden hätte.
Es vergingen zwei Monate, und dann erhielt icheinen Brief vomMissionssekretär in Toronto. Er schrieb, daß er sich an Präsident Talmagegewandt habe, der imstande wäre, mir zu sagen, wo die nächste Kirche zu findenwäre und wo ich ein Buch Mormon kaufen könnte. Stellen Sie sich meine Freude vor! Als mein Mann nach Hause kam,lief ich ihmentgegen, um ihm die gute Nachricht mitzuteilen.
Tags darauf erhieltich zu unserer Freude einen Brief von Präsident Talmage. Dieser Brief befindetsich immer noch in meinem Buch der Erinnerung. Die Kirche befand sich damals amnördlichen Stadtrand Londons, in Tottenham, während wir im westlichen Teil derStadt wohnten; die Anreise war daher äußerst umständlich.
Dernächste Tag war ein Samstag, und die beiden Männer machten sich schon in allerFrüh auf den Weg zur Kirche. Als sie das Gebäude betraten — mein Mann rauchteeine Zigarette und Jack eine Pfeife — kam ihnen Bruder Andre K. Anastasionentgegen und ersuchte sie, an diesem Ort nicht zu rauchen, da dies zum Glaubender Mormonen im Gegensatz stünde.
Mein Mann kaufte gleich zweiExemplare des Buches Mormon, denn er wußte, daß ich eines sofort beschlagnahmenwürde und er dann nicht zum Lesen käme. Die beiden sprachen eine Zeitlang mitBruder Anastasion über das Evangelium, und er teilte ihnen die Versammlungszeitenam Sonntag mit.
Ich befaßte mich sehr intensiv mit dem Buch Mormon,denn wir beide erlebten etwas Wunderbares. Nachdem wir an diesem Abend dieKinder zu Bett gebracht hatten, setzten wir uns gemeinsam vor den Kamin, um zulesen. Ich war aber noch nicht einmal mit dem ersten Kapitel zu Ende, als sich das Zimmer mit Licht füllte. Ichhatte dasGefühl, als füllte sich auch mein Inneres mit Licht, und ich konnte nichtweiterlesen. Ich wußte, daß dies der Heilige Geist war, der mir bezeugte, daß dieses Buch der Wahrheit entspräche.
Ich kann nicht sagen, wielange dieser Zustand dauerte; die Zeit stand einfach still. Schließlich verging das Licht, ich hob mein Buch wieder auf und lasweiter. Sie sind bestimmt nicht überrascht, wenn ich Ihnen sage, daß wir schondrei Wochen später getauft wurden.
Marjorie A- McCormick, September 1977

3:26 PM - 20.5.2008


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