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Das Buch Mormon überzeugt

Mein Mann wartet auf mich

Wenn mir jemand gesagt hätte, daß ich in derart große Verzweiflung verfallen würde und dennoch weiterleben könnte, nachdem mein Mann bei einem Autounfall ums Leben kam, so hätte ich ihm nicht geglaubt. Wir liebten uns so sehr. Wir lebten füreinander und für unsere Kinder, und jetzt hatten sich all unsere Pläne und Träume in nichts aufgelöst. Ich blieb mit drei Kindern unter sechs Jahren zurück, und das Baby wurde sechs Monate nach dem Tode meines Mannes geboren. Da ich Atheist war, durchlebte ich einen Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben schien.
Drei Tage nachdem Danny gestorben war, sah ich ihn ganz deutlich in einem Traum. Er ging im strömenden Regen durch bevölkerte Straßen und sah so elend aus. Doch sagte er zu mir: „Ich bin nicht tot. Ich lebe noch.” Stellen Sie sich meine Freude vor! Als ich dann aber erwachte und erkannte, daß es ja nur ein Traum war, verfiel ich wieder in tiefe Verzweiflung.
Während der Monate nach seinem Tod suchte ich Trost, indem ich mich häufig mit Pastoren und Missionaren von verschiedenen Konfessionen unterhielt. Sie versuchten, mir klarzumachen, daß es einen Gott und ein Leben nach dem Tode gebe, doch keiner von ihnen konnte mir sagen, ob ich je wieder mit meinen Mann zusammen sein würde. Einige hatten sogar eine solch negative Haltung hinsichtlich dieser Frage, daß ich froh war, Atheist zu sein. Ich fand Trost darin, 80 Zigaretten am Tag zu rauchen, viele Tassen Tee und Kaffee zu mir zu nehmen und Alkohol zu trinken. 18 Monate vergingen, und ich war immer noch verloren und einsam.
Dann, an einem warmen Nachmittag im Mai 1973, klopften zwei junge Mormonenmissionare an meine Tür. Ich konnte Missionare nicht ausstehen, die versuchten, mir ihre Religion aufzuzwängen. Doch diese waren freundlich und schienen so glücklich zu sein. An jenem Tag zeigten sie mir den Film „Des Menschen Suche nach Glück”, und ich sagte ihnen, daß ich wünschte, an so etwas glauben zu können, besonders an den Teil, wo der Mann starb und in der Geisterwelt von den Seinen, die ihm vorangegangen waren, begrüßt wurde. Die Missionare bezeugten eindringlich, daß diese Lehre wahr sei, und sagten mir, daß ich selbst die Wahrheit erfahren würde, wenn ich weiter zuhören und beten würde. Ich war unschlüssig, doch ließ ich sie weiter kommen, um mir über das Buch Mormon zu erzählen.
Während der beiden Tage vor dem abgemachten Termin nahm ich mir vor, ihnen nicht mehr zuzuhören und einfach so zu tun, als ob ich weg sei, wenn sie kämen. Aber sie kamen eine Stunde früher und überraschten mich. Nach einer kurzen Abhandlung über Lehi, ließen sie mir das Buch Mormon da, und ich versprach, es zu lesen. Das fiel mir nicht schwer, da ich sehr gern lese. Also las ich das erste Buch Nephi.
Als der Sonntag herankam, war ich nicht so sehr davon begeistert, zur Kirche zu gehen, doch wollten meine Kinder gern zur Sonntagsschule gehen, da sie noch nie eine besucht hatten. Also gingen wir. Die spirituelle Familiendarbietung ging um das Thema „Das Werk für die Verstorbenen”, und das konnte ich nicht glauben. Im Sonntagsschulunterricht wurde über Brigham Young und die Vielehe gesprochen. Im Auto hinterher zündete ich mir eine Zigarette an und nahm mir vor, nie wieder hinzugehen.
Doch am Abend, als die Kinder im Bett waren, las ich noch einmal die Broschüre über Joseph Smith. „Warum sollte er so etwas erfinden?” fragte ich mich. Dann nahm ich mir das Buch Mormon vor und wurde vom zweiten Buch Nephi so mitgerissen, daß ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es war schon Mitternacht, als ich mich entschloß, zu beten und einen Vater im Himmel zu fragen, ob es wirklich ein Leben nach dem Tode gäbe. Ich wollte es so gern wissen. In jener Nacht sah ich in einem Traum meinen Mann wieder. Doch diesmal war er weiß gekleidet, die Sonne schien, und er stand auf einem wunderschönen grünen Feld, umgeben von Bäumen und Blumen. Und wieder sagte er mir, daß er lebe und daß es ein Leben nach dem Tode gebe. Ich war verblüfft.
Am nächsten Abend las ich 260 Seiten des Buches Mormon, und dann betete ich und fragte Gott, ob es wahr sei. Früh am Morgen erwachte ich. Der Raum schien hell, irgendwie warm und glücklich. Und ich war so stark vom Heiligen Geist erfüllt, daß ich vom Scheitel bis zur Sohle ein Brennen verspürte. Immer wieder ging mir eine Stelle aus dem zweiten Buch Nephi durch den Sinn, und zwar die, in der davon die Rede war, daß ein Seher erweckt werden sollte, der nach seinem Vater und nach dem Joseph in alter Zeit Joseph heißen sollte (2. Nephi 3:14,15) Ich las die Schriftstelle noch einmal, und als ich betete, wußte ich, daß Joseph Smith ein Prophet Gottes war und daß das Buch Mormon wahr ist. Ich war so glücklich, daß ich hinauslaufen, die Missionare suchen und ihnen die frohe Kunde überbringen wollte.
An jenem Abend belehrten sie mich über das Wort der Weisheit, und ich war sicher, daß ich nie mit den Gewohnheiten brechen könnte, die ich mir angeeignet hatte. Während der ganzen Zeit, wo sie mich belehrten, rauchte ich eine Zigarette nach der anderen. Doch sie sagten mir, daß sie ohne Zweifel wüßten, daß ich es schaffen könnte, und sie beteten mit mir. Als sie gingen, nahmen sie meine Zigaretten mit. Und ich habe seither kein Verlangen mehr nach einer Zigarette gehabt. Der Herr hat meine Gebete wirklich erhört!
Nur 17 Tage nachdem diese beiden großartigen jungen Männer an meine Tür geklopft hatten, wurde ich getauft, und ich habe nie daran gezweifelt, daß das, was ich getan habe, richtig war. Ich habe meinen patriarchalischen Segen empfangen, und die darin enthaltenen Segnungen und Verheißungen erfreuen mich von ganzem Herzen. Ich bin im Tempel an meinen Mann gesiegelt worden und habe die Kinder an uns siegeln lassen. Vor allem habe ich die Gewißheit erlangt, daß Danny das Evangelium angenommen hat und täglich darin wächst, während er auf uns wartet. Der Erlöser hat gesagt: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken . . . Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht(Matth.11:28, 30).” Ich weiß, daß dies wahr ist! Ich habe mich in den Tiefen der Verzweiflung befunden, und ich weiß jetzt, daß ich mich, wenn ich dem Evangelium treu bleibe, zu den Gipfeln der Glückseligkeit erheben kann, denn der Herr hat mir meine Hoffnung zurückgegeben.
Meryl C. Liptrott, November 1976

8:28 PM - 20.5.2008


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