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Das Buch Mormon überzeugt

Ich habe Gottes Güte entdeckt

Wie viele andere junge Männer in der Kirche hatte auch ich Ausreden dafür, daß ich nicht im Buch Mormon las: Sommerferien, Wintersport, andere Bücher, und ein wenig Faulheit. Als ich dann einmal zu lesen anfing, kam ich nicht über das vierte Kapitel des Ersten Buches Nephi hinaus. Der Schock, den mir Nephis Bericht darüber versetzte, wie er Laban enthauptete, war schuld daran, daß ich nicht weiter im Buch Mormon las, bis ich fünfzehn war. Obwohl auch die Bibel ähnliches berichtet, zum Beispiel von David, der Goliat erschlug, schien es mir nicht richtig zu sein, daß Nephi eine solche grausame Tat beging. Als ich fünfzehn war, wurde ich als Baumissionar berufen. Der damalige Präsident der schwedischen Mission, Alvin W. Fletcher, wußte, was mit einem jungen Mann zu tun war, dessen Zeugnis der Stärkung bedurfte. Als ich meine Mission begann, gab ich mir das Versprechen, daß ich bis zu meiner Rückkehr die heiligen Schriften gelesen haben würde. Nach einigen Monaten am Gemeindehaus von Gubbängen südlich von Stockholm und einem Zwischenspiel in Tampere in Finland wurde ich nach Turku versetzt, wo ich mich, nachdem ich mit der Bibel fertig war, bereitfühlte, mich mit dem Buch Mormon auseinanderzusetzen.
Ich weiß nicht mehr viel von der Stadt, nur das, was ich auf dem täglichen Weg zur Baustelle und zurück in der bitteren Kälte sah. Weil mich das Buch Mormon so in Spannung hielt, konnte ich nicht an viel anderes denken. Ich konnte es kaum abwarten, von der Arbeit nach Hause zu kommen, um weiterzulesen. Das war das erstemal, daß ich wirklich nach dem Wort des Herrn hungerte und dürstete. Als ich Nacht für Nacht in einem Raum des Gemeindehauses auf meinem Bett lag und die Worte Nephis und der anderen Propheten des Buches Mormon las, empfing ich ein Zeugnis von Gott, daß das Buch wahr war.
Mein Lieblingsbuch des Buches Mormon war – und ist noch immer – der Dritte Nephi. Wenn ich las, wie der auferstandene Christus die Nephiten im Evangelium unterwies, fühlte ich mich oft so, als wäre ich tatsächlich dort in seiner Gegenwart. Und in meinen Augen gleicht nichts in den heiligen Schriften dem neunzehnten Kapitel im Dritten Nephi, wo geschildert wird, wie Jesus für seine Jünger seine Seele vor dem Vater ausschüttete. Mehr als einmal habe ich geweint, während ich das las.
Nun danke ich Gott, daß ein gerechter Mann namens Nephi, der zuerst vor dem Gebot des Herrn, Laban zu töten, zurückschreckte, doch Gott gehorchte und seine rechtschaffenen Absichten zustande brachte. Hätte es Nephi und die anderen Bewahrer der heiligen Aufzeichnungen nicht gegeben, hätte ich niemals Gottes Güte im Buch Mormon, einer unvergleichlichen heiligen Schrift, entdecken können.

Lars Äkebrandi, März 1988

Lars Äkebrand ist „Editorial Advisor for the International Magazines” in Europa und wohnt in Friedrichsdorf in der Bundesrepublik Deutschland

6:44 PM - 21.5.2008


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