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Das Buch Mormon überzeugt

Bob Cowan -- Der Augenblick, der sein Leben veränderte

Bob Cowan ging mit neunzehn Jahren von zu Hause fort und fuhr drei Jahre lang mit seinem kleinen gelben Sportwagen kreuz und quer durch den australischen Kontinent. Wie viele junge Australier drängte es ihn, etwas von dem weiten Kontinent zu sehen, der seine Heimat war.
In den drei darauffolgenden Jahren reiste er zweimal durch das ganze Land und arbeitete in sechsundzwanzig verschiedenen Jobs. Doch die Reisen brachten ihm auch einen Segen, mit dem er gar nicht gerechnet hatte – er wurde Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Sein Wanderleben war erst wunderbar, wie er erzählt. „Es war alles, was ich mir je gewünscht hatte – reisen, Australien sehen, keine Sorgen um Bindungen an Menschen oder andere Verpflichtungen.” Er fuhr immer so weit, bis es ihm irgendwo gefiel; dort arbeitete er eine Weile und fuhr dann weiter.
Doch auf den Reisen geschah zweierlei, das ihn nachhaltig beeinflußte.
Bei der Arbeit als Autopsiegehilfe in einem Krankenhaus begegnete er zum ersten Mal dem Tod von Angesicht zu Angesicht. Es war ein ernüchterndes Erlebnis für den jungen Mann, der bis dahin gemeint hatte, das Leben bestehe nur aus Spaß.
Als Bob etwas später durch Townsville im nördlichen Queensland fuhr, sah er die Auswirkungen des Wirbelsturms, der die Stadt 1972 verwüstet hatte. „Die Zerstörung war unvorstellbar. Ich weiß noch, wie ich im Auto saß und darüber nachdachte, daß das Leben doch irgendwie einen höheren Sinn haben müsse.
Ich hatte alles gesehen, was ich mir je gewünscht hatte. Doch am Ende war nichts mehr da. Nur ein Gefühl der Leere.
Ich habe im Auto still gebetet: ,Gott, wenn du da bist, dann tu mit mir, was immer du tun willst.' " Am nächsten Tag parkte Bob Cowan sein Auto am paradiesischen Strand außerhalb von Cairns und stellte anschließend fest, daß es nicht wieder ansprang.
Während er darauf wartete, daß ein Mechaniker Hilfe brachte, begann er in dem sauberen, feuchten Sand Skulpturen zu formen. Kurz darauf kam eine Frau vorbei, die ihn zu seinem Talent beglückwünschte und das Gespräch bald auf das Evangelium brachte.
„Sie erzählte mir, ihre Gemeinde wolle am nächsten Tag einen Schiffsausflug unternehmen, und fragte, ob ich mitkommen wollte”, sagt Bob. „Ich wußte nichts von dieser Frau oder von der Kirche, von der sie sprach, aber als ich dann hinten im Abschleppwagen saß, der mein Auto zur Stadt zurückbrachte, erhielt ich vom Geist das starke Zeugnis, daß diese Einladung die Erhörung meines Gebets war.”
Als er am nächsten Tag in seinem reparierten Sportwagen an der Anlegestelle vorfuhr, winkten ihm die Missionare schon zu, die von der Schwester verständigt worden waren. Bob gesellte sich zu den Mitgliedern auf dem Schiff. „Ich hatte auf dem Schiff die ganze Zeit das Gefühl, ich sei zu Hause”, sagt er.
Die Missionare kamen nicht mit auf das Schiff, aber am nächsten Tag gaben sie Bob ein Buch Mormon und forderten ihn auf, es zu lesen.
Bob hatte vor, in die abgelegene Stadt Weipa in Nordaustralien zu fahren, also nahm er das Buch mit und las es von vorn bis hinten durch – meist in der winzigen Zweimann-Aluminiumhütte, in der er wohnte. Zutiefst bewegt von dem, was er las, wußte er, daß er sich taufen lassen wollte.
Er flog für mehrere ereignisreiche Tage nach Cairns zurück. Die Missionare nahmen mit ihm an einem einzigen Abend alle sechs Lektionen durch; am darauffolgenden Tag wurde er getauft und kam am Sonntag zur Kirche.
Da Bob sofort darauf in die abgelegene Stadt Weipa zurückfuhr, konnte er zwei Jahre nicht zur Kirche gehen. „Ich war begeistert, ein Mitglied zu sein”, sagt er, „aber ich wußte nur sehr wenig über die Kirche. Ich wußte nichts vom Buch ,Lehre und Bündnisse', von der Köstlichen Perle und von der Geschichte der Kirche.”
Doch 1974, zwei Jahre nach seiner Taufe, wurde Bob, der jetzt vierundzwanzig war, von der Firma, bei der er arbeitete, nach Brisbane geschickt. Er suchte sofort im Telefonbuch nach der Adresse der Kirche und ging regelmäßig hin. Er vertiefte sein Evangeliumswissen schnell und ging etwas über ein Jahr später auf Mission — nach Perth, auf der anderen Seite des Kontinents.
Bald nach der Rückkehr von seiner Mission wurde er in die Präsidentschaft der Mission Australien Brisbane berufen und ein Jahr später als Ratgeber in die Präsidentschaft des Pfahls Brisbane. In diesem Amt dient er jetzt seit über sieben Jahren.
Er denkt mit Staunen an sein früheres Leben zurück. „Ich habe die Schwester, die mich damals zum Gemeindeausflug einlud, nicht wiedergefunden, aber das war der Augenblick, der mein Leben veränderte.”
August 1987

7:24 PM - 21.5.2008


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