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Das Buch Mormon überzeugt

Gebet um Gebet, Seite um Seite

LANGSAM, ABER STETIG
Ich habe mein Zeugnis Schritt für Schritt empfangen — Gebet um Gebet, Seite um Seite

 Es dauerte immer furchtbar lange, bis mein Seniorpartner und ich mit dem Heimlehren fertig waren. Und wenn wir dann alle Besuche gemacht hatten, parkte er sein Auto meistens noch in einer schattigen,
ruhigen Straße, von denen es bei uns in Carrasco in Uruguay so viele gibt. Dort erzählte er mir dann von seiner Kindheit und davon, wie schwer er es als Sohn einer Witwe gehabt hatte. Und dann kam er — rein zufällig — noch darauf zu sprechen, daß er als junger Mann auf Mission gegangen war. Dieses Thema weckte auch heute noch seine Begeisterung.
Das war 1968, und der Seniorpartner, von dem ich spreche, war William N. Jones, damals Präsident der Mission Uruguay-Paraguay.
Spürte Präsident Jones, daß ich — wie viele tausend andere junge Menschen in Uruguay - von Zweifeln geplagt war und eine Richtung suchte? Es gab bei uns viele politische Unruhen, und ich war mir nicht darüber im klaren, welche Rolle ich dabei zu spielen hatte.
Aber im Schatten der Eukalyptusbäume redete mein Heimlehrpartner so ruhig und überzeugend auf mich ein, dass ich wenigstens für kurze Zeit etwas klarer sah. Völlig ungezwungen forderte er mich auf, mein Leben zu planen. Und immer wenn er mich in der Kirche sah, nahm er mich in den Arm und fragte: „Wie geht es meinem zukünftigen Missionar?" Ott antwortete ich in Gedanken: Ich ein Missionar? Ich konnte einfach keine Pläne machen, die so weit in die Zukunft reichten. Und was das Buch Mormon betrifft — ich hielt es für wahr, allerdings nur als Geschichtsbericht. Ein Zeugnis vorn Buch Mormon besaß ich nicht. Präsident Jones forderte mich immer wieder auf, im Buch Mormon zu lesen. Er hatte sogar vorne in mein Exemplar geschrieben: „ Möge das Licht in dir zunehmend heller strahlen.” Doch die Monate vergingen, und ich schlug das in Leder gebundene Buch nicht einmal auf. Irgendwie entschied ich mich trotz widerstreitender Gefühle dann doch dafür, auf Mission zu gehen.
Als ich diese Entscheidung getroffen hatte, geriet ich fast in Euphorie. Aber als ich meiner Mutter, die nicht zur Kirche gehört, von meinem Entschluß erzählte, war sie überhaupt nicht begeistert . Mit traurigem Gesicht sagte sie: „Nun habe ich meinen Sohn verloren.”
Aber trotz der Reaktion meiner Mutter erlebte ich viele friedliche Sonntage und durfte mit Bischof Calvar viele vertrauliche Gespräche führen. Eines Tages sagte er zu mir: „Hier sind die Schlüssel für das Gemeindehaus. Such dir einen Raum, wo du dem Herrn nahe sein kannst.”
Danach holte ich mir fast jeden Tag bei ihm den Schlüssel zum Gemeindehaus. Dort blieb ich dann vier, fünf Stunden und las im Buch Mormon und in den anderen heiligen Schriften. Außerdem fastete ich, um ein Zeugnis vom Buch Mormon zu erlangen.
Der Bischof wußte, daß ich fastete, und nutzte jede Gelegenheit, mir den engen Zusammenhang zwischen Körper und Geist deutlich zu machen. Er erklärte mir, wie wichtig das Wort der Weisheit ist, und zeigte mir, wie man sich um persönliche Offenbarung bemüht. Ich werde nie vergessen,
Die vielen Stunden, die ich in einem Klassenzimmer im Gemeindehaus verbracht habe, sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich kann nicht genau sagen, an welchem Tag und zu welcher Stunde mir ein Zeugnis zuteil geworden ist, denn mein Zeugnis habe ich nach und nach empfangen. Aher ich gewann zunehmend mehr Freude an jeder einzelnen Begebenheit im Buch Mormon.

Oft war mir, als verließe ich den kalten Metallstuhl, auf dem ich saß, beziehungsweise den Boden, auf dem ich kniete, und würde in die Zeit der Nephiten und der Lamaniten zurückversetzt. Ich las König Benjamins Rede nicht nur, sondern ich erlebte sie. Ich stellte mir vor, ich läge im Gras und sähe um mich herum die Zelte der Nephiten und schaute zu, wie das Volk herbeiströmte, um seinen greisen Führer sprechen zu hören. In seiner Rede ging er dann auf die vielen Fragen ein, die ich zur Aufgabe der Regierung, zu guter Menschenführung, zu Würdigkeit und wahrem Dienen hatte.
Ich hatte immer daran geglaubt, daß Moronis Verheißung in Erfüllung gehen werde. Aber ich hatte gemeint, daß mir das Zeugnis von einem Moment auf den anderen zuteil werden würde, so wie ich es von anderen Mitgliedern wußte. Mir ist das Zeugnis nach und nach zuteil geworden, aber dennoch nicht weniger eindrucksvoll. Ich wußte, daß das Buch Mormon wahr ist! Ich wußte es einfach!
Als ich auf Mission ging, begleiteten mich die guten Wünsche der Mitglieder und einiger Angehöriger. Meine Familie wußte zwar nicht genau, was ich da tat, aber die meisten hielten es für gut.
Ich bin dem Herrn sehr dankbar für diese Zeit! Ich bin ihm sehr dankbar dafür, daß ich den Herrn Jesus Christus repräsentieren durfte. Während meiner Mission gab ich häufig Zeugnis vorn Herrn und vom Buch Mormon. Dieses Zeugnis hatte ich langsam aber stetig Schritt für Schritt empfangen — Gebet um Gebet, Seite um Seite.
Santiago Märquez Perez; Mai 1996

7:34 PM - 21.5.2008


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