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Das Buch Mormon überzeugt

Ihr habt das Buch Mormon nicht genug verwendet

Als ich in der Missionarsschule in Provo in Utah war, hat mein Zweigpräsident einmal etwas gesagt, was mich sehr beeindruckt hat, nämlich: „Selbst wenn Sie auf Mission nicht einen einzigen Menschen zur Taufe führen, ist Ihre Mission doch immer noch von Wert, wenn Sie sich selbst bekehrt und gelernt haben, das Buch Mormon im täglichen Leben zu verwenden.”

Ich hatte mich mit fünfzehn Jahren der Kirche angeschlossen. Vor der Taufe hatte ich die geistige Bestätigung erhalten, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die wiederhergestellte Kirche Christi auf Erden ist. Ich hatte das Buch Mormon als das Wort Gottes angenommen. Aber erst auf Mission habe ich eine Ahnung davon bekommen, welche Macht zu bekehren es hat.

Ich war seit sieben Monaten in der Paraguay-Mission Asunción, als meine Mitarbeiterin und ich Fernando Garay kennenlernten. Er war der Nachbar von Präsident Rodríguez, unserem Zweigpräsidenten. Fernando stand an leitender Stelle in der protestantischen Kirche und kannte sich in theologischen Fragen gut aus.

Es war Präsident Rodríguez zu danken, daß sich Ferando Garay bereiterklärte, die Missionarslektionen anzuhören. Wir belehrten ihn bei der Familie Rodríguez zu Hause, denn seine Verwandten, bei denen er wohnte, waren der Kirche gegenüber sehr negativ eingestellt.

Der Geist war während der ersten Lektion sehr stark. Die Tränen strömten Fernando Garay über die Wangen, und er war demütig und empfänglich für die Lehren Christi.

Einen Monat lang belehrten wir Fernando Garay zwei oder dreimal in der Woche. Bruder Rodíiguez war oft dabei und half mit, Mißverständnisse in Guarani zu klären, der Sprache, die die meisten Bewohner Paraguays sprechen.

Fernando Garay war ein intelligenter Mann, und er hatte viele Fragen. Meine Mitarbeiterin und ich hatten das Gefühl, er sei der ideale Untersucher, denn er las alles, was wir ihm auftrugen.

Aber im Lauf der Zeit wurden die Diskussionen immer unbefriedigender. Manchmal war der Geist noch so stark wie während der ersten Diskussion, aber meistens hatten wir uns noch nicht einmal gesetzt, als Fernando Gaay schon begann, unsere Lehren anzugreifen. Er wurde stark von den Ansichten seiner Verwandten und seiner Kirche beeinflußt. Oft waren wir den Tränen nahe, wenn wir ihn belehrt hatten, denn wir wußten ja, was für ein feiner Mensch er war, und wir wünschten uns so sehr, daß er ein Zeugnis vom Evangelium bekommen möge.

Nach vielen Wochen, in denen wir ihn belehrt hatten, hatten wir das Gefühl, wir hätten alles versucht, was möglich war: wiederholen, Stehbildfilme zeigen, Fragen beantworten. Aber irgend etwas fehlte immer noch.

Wir begannen zu fasten und zu beten, und da spürten >wir eine innere Stimme, die zu sagen schien: „Gebraucht das Buch Mormon; gebt Zeugnis, daß es das Wort Gottes ist. Ihr habt es nicht genug verwendet!”

Wir hatten gemeint, wir hätten das Buch Mormon genug verwendet, aber wir wollten gehorchen. Als wir am nächsten Tag wieder mit Fernando Garay zusammenkamen, sprachen wir nur über das Buch Mormon und gaben immer wieder Zeugnis, daß es wahr ist. Er versprach uns, das Buch Mormon vor unserem nächsten Treffen zu lesen und darüber zu beten.

  Als wir uns ein paar Tage später wieder trafen, brauchten wir ihn gar nicht erst zu fragen, ob er sein Versprechen gehalten habe, denn er strahlte geradezu vor Freude. Er hatte das Buch Mormon in der Hand und weinte leise und stellte nur eine einzige Frage: „Wann kann ich mich taufen lassen?” Eine Woche später wurde er von Bruder Rodríguez getauft. Dieses Erlebnis hat nicht nur Fernando Garays Leben verändert, sondern auch meins. Ich habe die Macht gespürt, die das Buch Mormon besitzt. Mir fiel wieder ein, was mein Zweigpräsident in der Missionarsschule gesagt hatte, nämlich daß wir das Buch Mormon im täglichen Leben verwenden sollen. Ich weiß jetzt, daß das Buch Mormon eines der wichtigsten Hilfsmittel ist, unser Leben zu ändern.

Anna Stahre, Dezember 1989

7:41 PM - 21.5.2008


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