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Das Buch Mormon überzeugt

„Genau danach habe ich gesucht”

Schon als kleiner Junge in Lima in Peru hatte ich das Bedürfnis, nach dem zu streben, was von Gott ist. Als Kind besuchte ich folgsam die Kirche, der meine Familie angehörte. Außerdem sang ich als Jugendlicher im Kirchenchor mit.
Doch als ich siebzehn Jahre alt war, überfiel mich beim Beten in der Kirche auf einmal Unsicherheit. Ein bestimmter Lehrsatz warf in mir die Frage auf, ob ich hier überhaupt richtig war.
Noch am selben Abend überflog ich einen Großteil des Neuen Testaments. Außerdem besuchte ich einen Nachbarn, der einer anderen Kirche angehörte. Gemeinsam lasen wir in der Bibel und fanden die Antwort auf einige Lehrfragen, mit denen ich seit neuestem Schwierigkeiten hatte.
Mir wurde schnell bewusst, dass ich mich auf dem falschen Weg befunden hatte. Aber er war nicht leicht, die Wahrheit zu finden. Ich besuchte unterschiedliche Kirchen. Ich las mehrere Artikel, die sich mit Gott beschäftigten, aber kein einziger davon interessierte mich wirklich. Außerdem las ich in der Zwischenzeit weiter im Neuen Testament. Ich wollte nämlich unbedingt mehr über die Schafe erfahren, „die nicht aus diesem Stall” waren und von denen Jesus in Johannes 10:16 gesprochen hatte.
Fast ein Jahr lang verstand ich mich zwar als Christ, gehörte aber keinem bestimmten Glauben an. Ich studierte an einer Technischen Hochschule, und dort wurde häufig über Religion gesprochen. Eines Tages hörte ich ein Gespräch zwischen einem jungen Heiligen der Letzten Tage und einem Mitglied einer anderen Kirche mit an. Die Gewissheit in der Stimme des Heiligen der Letzten Tage und die Macht seiner Worte beeindruckten mich. Bisher hatte ich von den Mormonen nur gehört, sie seien eine Hand voll Cowboys. Ich kannte aber eigentlich keinen Mormonen richtig, und es gab in der Nähe auch kein Gemeindehaus der Heiligen der Letzten Tage.
Ungefähr im selben Zeitraum saß ich einmal im Wartezimmer eines Arztes. Da fiel mir auf, dass die junge Frau neben mir ein Buch mit einem blauen Einband aufgeschlagen hatte. Der Text war genauso in Spalten gesetzt wie die Bibel. Einerseits war ich zwar neugierig, ob es sich wirklich um die Bibel handelte, aber andererseits wollte ich auch weiter in meinem Comic-Heft lesen.
Ich schaute auf das blaue Buch und las oben auf der Seite ein Wort: Alma. Ich überlegte krampfhaft, ob ich diesen Namen in der Bibel irgendwo gelesen hatte, und wandte mich dann wieder meinem Comic-Heft zu. Aber irgendwie zog mich das blaue Buch magisch an. Wieder fanden meine Augen den Weg zu diesem geheimnisvollen Buch.

Als der jungen Frau mein Interesse aufgefallen war, fragte ich sie, ob es sich bei dem Buch um die Bibel handle. Sie verneinte das und fragte mich, welcher Kirche ich angehörte. Ich erklärte ihr, dass ich keiner Kirche angehörte, da ich nicht wisse, welche Kirche wahr sei.
Am Abend musste ich dauernd an das merkwürdige Buch denken. Ich wusste nicht, wie es hieß, denn die junge Frau hatte nur gesagt, dass es von der Mormonenkirche herausgegeben würde. Ich erzählte meinem Freund Ghersi von diesem Buch, und er bot an, mir eins zu besorgen. Mehrere Wochen vergingen, und dann überreichte er mir eines Nachmittags ein Buch ohne Einband, das schon ziemlich zerlesen war. Dazu sagte er nur: „Hier ist das Buch.”
Noch am selben Nachmittag schlug ich das Buch auf und las das Zeugnis von Joseph Smith. Ich spürte, dass darin genau das stand, was ich hatte wissen wollen, und dieses Gefühl wurde immer stärker, als ich vom Erscheinen des Engels Moroni las. Vor lauter Aufregung sprang ich vom Stuhl auf und rief: „Genau danach habe ich gesucht! Dies ist die Wahrheit!” Die ersten Kapitel von 1. Nephi las ich sehr langsam. Mir war, als verstehe ich sie, wie ich noch nie zuvor ein Buch verstanden hatte.
Leider gelang es mir trotz aller Bemühungen nicht, ein Gemeindehaus der Heiligen der Letzten Tage ausfindig zu machen. Ghersi bot an, mir behilflich zu sein, aber ich fand trotzdem nicht die Adresse des nächstgelegenen Gemeindehauses heraus. In der Zwischenzeit lieh Ghersi mir einige Broschüren, die sich in seinem Besitz befanden.
Als ich einmal in der Nähe meiner Wohnung spazieren ging, fiel mir eine Baustelle auf Auf dem Schild stand: „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.” Diesen Namen kannte ich von den Broschüren.
Monate später, als das Haus fertig gestellt war, gingen meine Schwester Haydee und ich gemeinsam dorthin. Zwei Missionare begrüßten uns, und ich erzählte ihnen von meinen Erlebnissen im Zusammenhang mit dem Buch Mormon und von meinem Wunsch, Mitglied der Kirche zu werden.
Während der Lektionen erzählte ich den Missionaren auch von meine Fragen bezüglich der Schafe, die aus einem anderen Stall waren. Sie forderten mich auf, die Kapitel über das Erscheinen des Erretters in Amerika zu lesen — vor allem das, was er in 3. Nephi 15:16—21 gesagt hatte. Da wusste ich, dass ich die Antwort endlich gefunden hatte. Zwei Wochen nach dem Ende der Missionarslektionen ließen meine Schwester und ich uns taufen und wurden Mitglied der Kirche, die ich so lange gesucht hatte.
Dann machte ich mich für den Missionsdienst bereit, und ein Jahr später wurde ich auf eine Vollzeitmission in die Mission Lima-Nord in Peru berufen. Das Zeugnis, das ich auf Mission gab, machte deutlich: Was mir zuteil geworden war, war mir nicht durch „Fleisch und Blut” offenbart worden, sondern durch den „Vater im Himmel” (Matthäus 16:17).
Inzwischen sind viele Jahre vergangen. Ich will die Welt an meinem Zeugnis teilhaben lassen, denn ich weiß, dass dies die wahre Kirche des Herrn ist. Er hat mich und meine Frau mit einer Tempelehe gesegnet und mit drei wundervollen Kindern. Wir alle dienen glücklich in seiner Kirche. Meine Dankbarkeit dem Herrn gegenüber kann niemals so groß sein wie die Barmherzigkeit, die er mir erwiesen hat.
Rodolfo Barboza Guerrero,  August 2001
Rodolfo Barboza Guerrero gehört zum Zweig Huascar im Pfahl Lima-Mitte, Peru.

10:59 AM - 2.6.2008


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