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Das Buch Mormon überzeugt

Reicht die Bibel nicht?

Bei dem, was wir jeden Tag tun, ergibt sich oft die Möglichkeit, andere über das Evangelium zu belehren. Sechs Jahre lang habe ich als Elektriker auf Bohrinseln in der ganzen Welt gearbeitet. Ich mußte Schichtdienst machen -- einen Monat arbeiten und einen Monat frei. Da kann man Bekanntschaften nur auf Zeit schließen; wenn man Freunde finden will, muß man sich sehr anstrengen, weil man seine derzeitigen Kollegen vielleicht niemals wiedersieht.
Als ich für eine Ölgesellschaft in der Nordsee arbeitete, und zwar draußen vor der Küste von Great Yarmouth in England, fand ich einen wundervollen Freund, einen Kranführer aus Norwich in England mit Namen James MacDonald.
Als ich eines Tages zum Mittagessen in die Kantine ging, sah ich James am Tisch sitzen; er hatte den Kopf geneigt und dankte für sein Essen. Ich war erstaunt, daß jemand in der rauhen Umgebung des Ölsuchens so wenig Angst davor hatte, seine Religiosität zu zeigen. Hier sah ich einen Mann, dem es von ganzem Herzen um die Freundschaft des himmlischen Vaters ging und der ihm für seine Güte dankte. Von jenem Tag an hoffte ich, daß sich die Möglichkeit ergeben würde, ihm vom Evangelium zu erzählen.
Als ich James näher kennenlernte, verbrachten wir viel Zeit damit, über religiöse Lehrpunkte zu sprechen und sie mit dem zu vergleichen, was der Erretter gelehrt hatte. James kannte die Bibel sehr gut. Als sich unsere vierwöchige Schicht dem Ende näherte, hatten wir beide das Gefühl, daß es nun eilte. Ich wollte, daß James sich von der Wahrheit dessen überzeugte, was ich ihn vor unserem Abschied gelehrt hatte.
Aber dabei gab es eine Schwierigkeit; er konnte es nämlich nicht recht einsehen, daß das Buch Mormon wirklich notwendig ist. Er hatte es gelesen und gesagt, es handle sich um eine schönes Buch. Aber dann hatte er gemeint: „Reicht die Bibel denn nicht? Wir brauchen keine weitere Bibel. Wir haben doch die Lehren in der Bibel, die Jesus seinem Volk gebracht hat.”
Dann erklärte ich James das Fasten und das Beten und bat ihn, am nächsten Tag zu fasten. Ich sagte ihm, er solle beten und über die Fragen nachdenken, die ihn bewegten, bis er das Gefühl habe, er habe eine Antwort erhalten.
Als James an jenem Abend in sein Zimmer ging, kniete er sich nieder und fragte den himmlischen Vater, ob das Buch Mormon wirklich notwendig sei. Er sagte dem himmlischen Vater, wenn er aufstehen werde, werde er das Buch Mormon aufschlagen, um die Antwort zu finden. Er wußte: wenn es wahr und als heilige Schrift notwendig war, würde er die Antwort hier finden.
Als er sich erhob, schlug er das Buch Mormon auf und legte seinen Finger auf eine Stelle. Sie lautete folgendermaßen:
„Du Narr, der du sagst: Eine Bibel, wir haben eine Bibel, und wir brauchen nicht noch mehr Bibel! Habt ihr denn eine Bibel erlangt, außer durch die Juden?
Wißt ihr denn nicht, daß es mehr als eine Nation gibt? Wißt ihr denn nicht, daß ich, der Herr, euer Gott, alle Menschen erschaffen habe und daß ich derer gedenke, die auf den Inseln des Meeres sind, und daß ich in den Himmeln oben und auf der Erde unten herrsche und mein Wort für die Menschenkinder hervorbringe, ja, für alle Nationen der Erde?
Warum murrt ihr dann dagegen, daß ihr noch mehr von meinem Wort empfangen sollt? Wißt ihr denn nicht, daß das Zeugnis zweier Nationen für euch ein Beweis ist, daß ich Gott bin, daß ich der einen Nation ebenso gedenke wie der anderen? Darum rede ich zu der einen Nation dieselben Worte wie zu der anderen. Und wenn die zwei Nationen zusammenkommen, dann wird auch das Zeugnis der zwei Nationen zusammenkommen.” (2. Nephi 29:6-8.)
Als er das las, spürte er die Wärme des Heiligen Geistes. Er fiel wieder auf die Knie und dankte dem Vater im Himmel demütig. Dann ging er zu meinem Zimmer und klopfte an.
Er strahlte und schüttelte mir fest die Hand. Und dann sagte er: „Ich habe eine Antwort auf mein Beten erhalten. Ich weiß, daß das Buch Mormon wahr und notwendig ist und daß du mir die Wahrheit gesagt hast.” Und weiter sagte er: „Ich möchte, daß du mich belehrst, und ich werde zuhören und alles glauben.” Bis tief in die Nacht sprachen wir über Evangeliumsgrundsätze und beteten zusammen, daß wir erleuchtet und gestärkt würden und Erkenntnis erhielten.
Am nächsten Tag verließen wir die Bohrinsel, und ein jeder trat die Reise nach seinem Zuhause an. Ich sagte James, er könne die Adresse der Kirche im Telefonbuch finden, um ein Treffen mit den Missionaren zu vereinbaren. Ich wußte nicht, was passieren würde, aber ich vertraute auf den Herrn, der es James ermöglichen würde, die Missionare ohne Schwierigkeiten zu finden.
Ungefähr eine Woche später bekam ich einen Brief von einem Missionar in Norwich in England, der aus meinem Pfahl in El Paso in Texas stammte. Er schrieb:

Ich schreibe Ihnen, um mich bei Ihnen zu bedanken, daß Sie uns die Möglichkeit gaben, einen Ihrer Freunde zu belehren und zu taufen. Ergehört wirklich zu den „Tapferen” des Herrn. Ich wünschte, Sie wären hier gewesen, als James McDonald und ich in das Taufbecken stiegen und ich ihn taufen durfte, so daß er ein Mitglied der Kirche Jesu Christi wurde. Bruder MacDonald war die Antwort auf die Gebete vieler Menschen. Mein Mitarbeiter und ich hatten über einen Monat gefastet und gebetet, um jemanden zu finden, den wir belehren konnten. Als Bruder McDonald uns anrief und uns bat, ihn zu besuchen und zu belehren, wußten wir, daß unsere Gebete erhört worden waren. Möge der Herr Sie segnen. Elder Barton.

Nach ein paar Tagen kam ein weiterer Brief, diesmal von James. Dort schrieb er:

Ich bin dem himmlischen Vater so dankbar, daß er meine Gebete um Führung, Weisheit und Erkenntnis erhört hat! Ich bin ihm so dankbar für die vielen Segnungen, die er mir und meiner Familie zuteil werden ließ! Ich habe große Freude durch die Erkenntnis der Wahrheit gefunden, denn ich weiß, daß die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die wahre Kirche des Herrn ist, die in den Letzten Tagen auf Erden wiederhergestellt worden ist. Ich weiß, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist, der Schöpfer aller Dinge, und daß ich in seinem Abbild erschaffen wurde. Ich weiß, daß er gestorben ist, um für die Sünden der Welt zu sühnen, und daß er den Tod überwunden hat, damit alle Menschen zum himmlischen Vater zurückkehren können — zum ewigen Leben. Ich weiß, daß der himmlische Vater und der Herr Jesus Christus zwei Personen mit Fleisch und Gebein sind, daß sie Joseph Smith erschienen sind und das Gottesreich erneut auf Erden errichtet haben. Ich bin als Antwort auf mein Beten mit aller Art von Erkenntnis und Weisheit gesegnet worden und werde es auch weiterhin. Ich wünsche es mir sehr, dem Herrn treu in der Herrlichkeit des Vaters und des Sohnes zu dienen. Liebe Grüße in Christus

James P. MacDonald
Diese Briefe haben mir große Freude geschenkt. Ich hatte das Gebot befolgt, daß der Herr jedem Mitglied aufgetragen hat, nämlich: „Sei ein Missionar” und „Weide meine Schafe”. Und weil ich gehorchte, habe ich nicht nur einen guten Freund gewonnen, sondern ihn auch an der Freude teilhaben lassen, die das Evangelium schenkt. Der Herr hat gesagt: „Und wenn ihr alle eure Tage damit zubringt, diesem Volk Umkehr zu predigen, und auch nur eine einzige Seele zu mir führt — wie groß wird doch eure Freude sein mit ihr im Reich meines Vaters!” (LuB 18:15.) Ich habe jene Freude gekostet. Sie ist wirklich groß! Und ich hoffe, daß ich auch weiterhin Seelen zum Herrn bringen kann.
A. Edward Carlson jun., August 1986

10:56 PM - 13.5.2008


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