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Das Buch Mormon überzeugt

Ich konnte ncht glauben, daß er ein Prophet gewesen sein sollte

Ich war ungefähr neun Jahre alt, als ausländische Missionare uns auf den Philippinen besuchten. Ihr Aussehen und ihre Freundlichkeit beeindruckten mich sehr, aber ich konnte nicht ein einziges Wort von dem verstehen, was sie sagten. Sie sprachen nämlich Englisch, und nur meine Eltern verstanden diese Sprache, weil sie Lehrer waren.
Ich weiß noch, wie meine Mutter eines Tages das Buch Mormon auf die Erde warf und kein einziges Wort mehr darin lesen wollte. Sie hatte nämlich Lügen über die Kirche gehört und war erbost, daß Vater es den Missionaren gestattet hatte, uns im Evangelium zu unterweisen.
Aber Vater hob das Buch Mormon wortlos auf und sagte dann: „Mach doch dein Herz auf und hör zu, was sie sagen. Dieses Buch ist wahr. Lies es; dann weißt du es selbst.”
Ich weiß nicht genau, was noch geschehen ist, aber ein halbes Jahr später sagte Mutter :zu meiner großen Überraschung, daß wir uns alle taufen lassen würden. Ich wußte nur wenig über die Kirche, und außerdem wollte ich nicht noch einmal getauft werden. Aber weil ich mich meinen Eltern nicht widersetzen konnte, wurde ich doch getauft
Joseph Smith jedoch war ein Problem für mich. Ich konnte nicht glauben, daß er ein Prophet Gottes gewesen sein sollte, und jedesmal, wenn über ihn gesprochen wurde, hätte ich am liebsten gerufen: „Das stimmt doch überhaupt nicht!” Aber das konnte ich natürlich nicht sagen. Wenn ich gebeten wurde, Zeugnis zu geben, plapperte ich einfach das nach, was ich die anderen hatte sagen hören.
Obwohl ich nicht daran glaubte, daß Joseph Smith ein Prophet Gottes war, glaubte ich doch an manche Lehren der Kirche und ging auch gerne zu den Versammlungen — mit Ausnahme des Fastsonntags. Da mußte ich mir nämlich immer und immer wiederanhören, wie die Mitglieder Zeugnis gaben, daß Joseph Smith ein Prophet gewesen sei. Das machte mich wütend, und irgendwann wollte ich deshalb überhaupt nicht mehr zur Kirche gehen. Ich dachte mir alle möglichen Ausreden aus, aber Vater ließ es nicht zu, daß eins seiner Kinder sonntags zu Hause blieb.
Ich war etwa 14 Jahre alt, als Vater mich zum Seminarunterricht anmeldete. Das machte mir schwer zu schaffen, denn ich hatte kein Interesse am Seminarunterricht, fühlte mich aber zur Teilnahme gezwungen. Zur ersten Unterrichtsstunde kam ich deshalb absichtlich zu spät, Aber zu meiner großen Überraschung war außer Bruder Cedillo, dem Hausmeister, niemand da. Es stellte sich heraus, daß er mein Seminarlehrer war.
Als die anderen Schüler schließlich kamen, fragte Bruder Cedillo, wer von uns schon das Buch Mormon gelesen habe. Niemand meldete sich. Da schlug er das Buch Mormon auf und bat uns, gemeinsam mit ihm darin zu lesen, und zwar ab 1. Nephi 1:1. Ich weiß nicht mehr, was er sonst noch gesagt hat, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, daß er eindrucksvoll  Zeugnis vom Buch Mormon gegeben hat. Das brachte eine Saite in meinem Innern zum Klingen, und ich ging mit einem guten Gefühl nach Hause. Aber woher dieses Gefühl kam, konnte ich mir nicht erklären.
Am Abend entschloß ich mich, das Buch Mormon zu lesen. Ich fing gleich nach dem Abendessen damit an, nachdem ich vorher ein Gebet gesprochen hatte. Dann las ich bis Mitternacht. Ich stellte mir die dargestellten Personen so bildhaft vor, als ob ich sie im Fernsehen sähe. Zwar konnte ich einige Ausdrücke nicht verstehen, aber als ich las, was die Propheten im Buch Mormon hatten erleiden müssen, weil sie von der Wahrheit Zeugnis gegeben hatten, liefen mir die Tränen die Wangen hinunter. Und ich Dummkopf war auf die Mitglieder wütend gewesen, weil sie das gleiche getan hatten wie die Propheten im Buch Mormon! Ich kam mir vor wie jemand, der die Propheten verfolgt hatte, und mir wurde klar, wie undankbar ich doch gewesen war.
Am nächsten Tag las ich auch wieder bis spät in die Nacht im Buch Mormon. Ich konnte nicht eher aufhören, als bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Als ich es schließlich zuschlug, kniete ich nieder und bat Gott um Vergebung. Ich sagte ihm, daß ich wisse, das Buch Mormon sei wahr. Und mir war klar: Wenn das Buch Mormon wahr ist, dann war Joseph Smith auch ein Prophet Gottes, denn er hat es ja übersetzt. Als ich  „Amen” sagte, war mein Gesicht naß von Tränen. Ich spürte inneren Frieden und war von Freude erfüllt.
Dieses Erlebnis hat mir später oft geholfen, als ich in der Mission Cebu auf den Philippinen eine Vollzeitmission erfüllte. So konnte ich nämlich die Vorbehalte meiner Untersucher gegenüber Joseph Smith und dem Buch Mormon besser verstehen. Auch heute bin ich immer noch sehr dankbar für die großen Segnungen, die Gott mir und meiner Familie hat zuteil werden lassen.
Dezember 1994, von Alpha R.Caluyo  

11:47 PM - 13.5.2008


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