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Das Buch Mormon überzeugt

Mein erstes Buch in itialienischer Sprache

Ich wurde 1949 als Sohn guter Katholiken auf der Mittelmeerinsel Sardinien geboren, wo ich eine christliche Erziehung erhielt und regelmäßig zur Kirche ging.
Die Sarden sind immer ziemlich unabhängig gewesen, und daher nimmt es nicht wunder, daß sie sich ihre eigene Sprache bewahrt haben, obwohl sie zu Italien gehören. Als Kind habe ich daher nur Sardisch gesprochen, das große Ähnlichkeit mit dem Lateinischen hat. Das änderte sich erst, als ich mit sechs Jahren in die Schule kam.
In der Schule jedoch mußten wir alle Italienisch sprechen. Die neue Sprache faszinierte mich, und ich gab mir große Mühe, sie zu erlernen. Aber das war gar nicht so einfach, weil ja in meiner Familie niemand auch nur ein einziges Buch in italienischer Sprache besaß. Ich hatte nur meine Schulbücher.
Abgesehen von meinem ungewöhnlichen Interesse für Italienisch, war ich ein ganz normaler Junge. Nach der Schule spielte ich mit meinen Freunden in der Stadt. Eines Tages gingen wir auf den Schrottplatz und suchten nach Fahrradteilen. Anschließend zeigten wir einander unsere Schätze. Ich hatte einen Lenker gefunden, und mein Freund Franziskeddo wollte ihn unbedingt haben. Im Gegenzug dazu bot er mir ein Buch in italienischer Sprache an, das er irgendwo auf dein Schrottplatz gefunden hatte. Ich war sofort einverstanden, obwohl ein Teil des Einbandes und die ersten Seiten fehlten. War das aufregend – endlich hatte ich ein Buch in Italienisch! Und außerdem war es auch das erste Buch, das mir ganz allein gehörte.
Als ich darin zu lesen begann, stieß ich auf religiöse Erzählungen, die von Männern berichteten, deren Namen ich noch nie gehört hatte – Lehi, Nephi, Alma, Helaman und Moroni beispielsweise. Obwohl ich nicht wußte, wo das Buch herkam, fühlte ich mich wohl und geborgen, wenn ich darin las. Als ich sechzehn war, hatte ich das Buch mindestens zehnmal gelesen. Aber ich wußte immer noch nicht, wie es hieß. Dann verließ ich Sardinien und ließ mich in Italien nieder. Irgendwann verlor ich das Buch, aber die Geschichten und Lehren, die ich darin gelesen hatte, blieben mir im Gedächtnis haften.
Viele Jahre später – es war in den siebziger Jahren –  zog ich nach Deutschland,  wo ich eine Stellung in einer Zuckermaschinenfabrik in Hagen annahm. Eines Tages brachte ein Ingenieur dieser Firma von einer Geschäftsreise nach Amerika ein Buch in deutscher Sprache mit, das den Titel „Das Buch Mormon” trug.
Weil er wußte, daß ich mich für das Thema Religion interessierte, borgte er es mir. Leider konnte ich nicht besonders gut Deutsch, und deshalb verstand ich auch nicht richtig, worum es in diesem Buch ging.  Allerdings kam es mir irgendwie bekannt vor.
Ein paar Jahre später – ich wohnte noch immer in Hagen– klopften zwei junge Frauen an meine Tür. Sie sagten, daß sie Missionarinnen seien, und fragten mich, ob sie mir kurz etwas über ihre Kirche erzählen dürften, nämlich die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie erzählten von Joseph Smith, und ich hörte aufmerksam zu. Am Ende der Lektion gaben sie mir ein Buch und forderten mich auf, darin zu lesen. Es war das Buch Mormon.
Was ich las, gefiel mir auf Anhieb. Das galt vor allem für den ersten Vers: „Ich, Nephi, stamme von guten Eltern.” Mir war, als sei das Buch gerade für mich geschrieben worden, denn auch ich hatte gute Eltern.
Als ich weiterlas, strömten die Erinnerungen zurück. Das hatte ich doch schon alles einmal gelesen! Ich staunte über die wundersamen Ereignisse, die mir das Buch Mormon zugespielt hatten, in den ich als Kind so eifrig gelesen hatte. Und zusammen mit den Erinnerungen stellten sich auch das Wohlgefühl und die Geborgenheit ein, die ich damals immer empfunden hatte, wenn ich im Buch Mormon las. Für mich stand es außer Frage, daß die Hand des Herrn für mich gewirkt hatte, und deshalb fiel es mir auch überhaupt nicht schwer zu akzeptieren, daß das Buch Mormon heilige Schrift ist und daß sich die Kirche Gottes wieder auf der Erde befindet. Ich schloß mich schon bald der Kirche des Herrn an, nämlich der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Manchmal frage ich mich, wer wohl 1955 in Sardinien das zerrissene Buch Mormon weggeworfen haben mag. Ich würde dem Betreffenden nämlich gerne dafür danken, daß er mir die Schätze des Evangeliums Jesu Christi zugänglich gemacht hat.
Wie Salvatore Flore es  Wolfgang Hiemer erzählt hat, März 1995

11:55 PM - 13.5.2008


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