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Das Buch Mormon überzeugt

Der Einfluß eines Buches

Kürzlich stellte ein Bruder auf einer Zeugnisversammlung die Frage: „Wäre meine Überzeugung stark genug gewesen, mich der Kirche anzuschließen, wenn ich nicht in ihr aufgewachsen wäre?”
Ich hätte gerne geantwortet: „Natürlich! Wenn man Ihnen das Buch Mormon in die Hand gegeben hätte, hätten Sie nicht widerstehen können und es lesen müssen. Und wer das Buch Mormon liest, verliert bald seine Zweifel, und er erlangt Glauben.”
Mein Mann und ich sind in einer Kleinstadt in Illinois aufgewachsen. Wir gingen miteinander zur Schule und besuchten dieselbe protestantische Kirche. Aber schon als Kind ging mir am Glauben meiner Eltern etwas ab. Ich bat sie oft mich daheim zu lassen, wenn sie zur Kirche gingen, und sie stimmten gewöhnlich zu. Sie glaubten nicht daran, daß Kleinkinder getauft werden mußten, und so kam es, daß ich nie getauft wurde. Ich besuchte die Gottesdienste und Jugendveranstaltungen nur gelegentlich und fand dabei nie, was ich suchte.
Später lud mich ein Freund ein, mit ihm zusammen seine Kirche zu besuchen, was ich auch tat. Ich half dort sogar während eines Sommers beim Bibelunterricht mit. Aber als ich mit dem Geistlichen dieser Gemeinde über seinen Glauben sprach, hatte ich das Gefühl, daß ich mich auch dieser Kirche nicht anschließen konnte. Ich betete oft zum Herrn und fragte: „Warum fühle ich mich in deinen Kirchen nicht wohl? Was mache ich falsch, daß ich in den Kirchen nie den Geist des Herrn spüren kann? Warum habe ich das Gefühl, daß ich mich nicht taufen lassen soll?” Ich erhielt keine Antwort, und meine Ratlosigkeit wurde mir zeitweilig unerträglich. Ich hatte Schuldgefühle, weil ich mich keiner der christlichen Religionen voll und ganz widmete.
Mein Mann und ich heirateten, als ich neunzehn war, und von diesem Zeitpunkt an bis zur Geburt unserer Kinder hatten wir beide mit keiner Kirche etwas zu tun. Ich fand aber, daß Eltern die Pflicht haben, ihre Kinder religiös zu erziehen; daher besuchte ich mit dem vierjährigen Chris und der zweijährigen Crystal eine Kirche in unserer Gegend. Die Kinder fühlten sich dort sehr wohl, ich selbst blieb ein Außenseiter. Ich empfand dort weder Liebe noch Wärme, und als ich mich mit der Lehre dieser Kirche auseinandersetzte, wurde ich erneut unsicher, ob dies die richtige Kirche für unsere Familie wäre. Nach zwei Jahren gingen wir nicht mehr hin. Als die Kinder fragten, warum wir nicht mehr zur Kirche gingen, wußte ich keine Antwort. Aufgrund meiner Selbstvorwürfe brachte ich die Kinder zu einer anderen Kirche, konnte mich aber nicht überwinden, selbst hineinzugehen. Als ich die Kinder eines Sonntagsmorgens im Auto hinbrachte, hatte ich das Gefühl, daß ich falsch handelte, und ich wußte, daß.ich sie nicht mehr dorthin schicken sollte. Ich fragte den Herrn, was ich falsch gemacht hätte. Wieder kam keine Antwort. Während des Sommers fuhr ich mit den Kindern jeden Sonntag aufs Land, um ihnen die Schönheit der Natur zu zeigen. Wir hörten uns im Radio Kirchenlieder an. Aber auch dabei hatte ich kein gutes Gefühl. Mein Mann, der weniger religiös war als ich, erklärte sich bereit, die Kinder in die Kirche zu bringen, wo wir geheiratet hatten, und sie dort taufen zu lassen. Dies war unser Plan für den Urlaub. Aber anstatt nach Michigan auf Urlaub zu fahren, reisten wir nach Illinois und besuchten die Stadt Nauvoo. Unter der Leitung eines jungen Missionars machten wir eine Führung mit. Aus seinem Gesicht und aus seinem Lachen konnte man sehen, daß er das Evangelium liebte. Im Besucherzentrum füllten wir eine Karte aus, um den Besuch von Missionaren bei uns zu Hause anzufordern. Man überreichte uns dort ein Exemplar des Buches Mormon, auf dessem Deckblatt ein Zeugnis über dieses Buch gedruckt war. Wir verließen Nauvoo mit einem warmen Gefühl im Herzen.
Das Buch ließ mir keine Ruhe, und ich las an jenem Abend darin, bis es zu dunkel zum Lesen war. Auch an den folgenden Tagen konnte ich es nicht aus der Hand legen. Mich hungerte nach der Weisheit, die dieses Buch enthielt. Viele Male las ich meinem Mann daraus vor, und wir waren erstaunt darüber, auf wieviel Fragen es uns Antwort gab. Nach zwei Monaten hatte ich das Buch fertiggelesen und glaubte an die darin enthaltenen Lehren.
Durch die Missionare lernten wir das Evangelium kennen und wurden bald getauft. Ich wurde berufen, eine Klasse in der Juniorsonntagsschule zu unterrichten, was mir außerordentlich schwerfiel — ich hielt mich für eine sehr schlechte Lehrerin. Aber mit der Hilfe des Vaters im Himmel hatte ich Zuversicht gewonnen und nun machte das Unterrichten Spaß. Durch ein besonderes Erlebnis bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß der Vater im Himmel immer bereit ist, uns zu führen.
Eines Abends, nachdem ich mich auf den Unterricht am nächsten Sonntag vorbereitet hatte, ging ich zu Bett. Früh am nächsten Morgen erwachte ich mit dem Gefühl, daß der Unterricht nicht vollständig vorbereitet war. Ich wußte, was ich zu tun hatte, wenn ich auch keinen logischen Grund dafür sah, warum die betreffende Aufgabe im Unterricht notwendig wäre. Nachdem ich das Notwendige getan hatte, überkam mich ein angenehmes Gefühl, und der Heilige Geist gab mir ein, daß ich aus diesem Erlebnis lernen sollte, wie nahe uns der Herr ist, auch wenn wir ihn nicht um seine Hilfe bitten. Aufgrund meiner zusätzlichen Vorbereitung verschaffte der Unterricht am Sonntag den Schülern und mir besondere Befriedigung.
Ich weiß nun ganz sicher, daß der Herr über uns wacht; obwohl das Leben in der Vergangenheit für mich oft die Grenze des Unerträglichen erreicht hatte, weiß ich jetzt, daß der Herr über uns wachte und uns zur rechten Zeit zu seiner Kirche geführt hat. Wir sind zusammen sehr glücklich und bemühen uns nun, nach den Grundsätzen des Evangeliums zu leben, damit wir dereinst wieder mit dem Herrn zusammen sein können.
Linda L Stayton, Dezember1977

7:22 PM - 20.5.2008


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