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Das Buch Mormon überzeugt

Mein Glaube ist gewachsen

Das Buch Mormon ist meine eiserne Stange; es ist die Grundlage meines Zeugnisses vom Evangelium.

Bevor ich mich taufen ließ, habe ich mit manchen Stellen im Buch Mormon zu kämpfen gehabt, als ich es zum ersten Mal las. Fast jeden Tag habe ich mich ein paar Minuten hingesetzt, um mit Frank, einem Kollegen, der Mitglied der Kirche war, über das Evangelium zu sprechen. Ich habe Frank schwierige Fragen in bezug auf das Buch Mormon gestellt, aber er hat sie immer auf eine praktische Art beantwortet, die mir damals geholfen hat.
Als ich das Buch Mormon durchgelesen hatte, versuchte ich, darüber zu beten. Ich erhielt kein brennendes Zeugnis, aber ich hatte das Gefühl, es enthalte Wahrheit. Ich war zwar nicht wirklich sicher, daß es historisch war, aber ich glaubte daran, daß es ein wichtiges christliches Dokument und inspiriert war.
Als ich die Kirche und ihre Mitglieder betrachtete, lernte ich eine Mischung aus geistiger Gesinnung und praktischem Leben nach dem Evangelium kennen, die auch anderen Menschen zugute kam – darunter mir. Ich hatte das Gefühl, der Mormonismus sei neutestamentliches Christentum in Aktion. Und ich war begeistert von der Möglichkeit, daß ich vielleicht die Kirche entdeckt hatte, die das beste Beispiel für wahres christliches Leben auf der Erde war. Das führte dazu, daß ich mich entschied, dem himmlischen Vater in demütigem Gebet die schlichte Frage zu stellen: „Soll ich mich dieser Kirche anschließen?”
Ich weiß noch, wie ich mich im Dunkeln im Wohnzimmer hingekniet und dem Herr mein Herz ausgeschüttet habe. Ich habe ihm von meiner Suche, meinem Ringen und von dem Verlangen erzählt, seinen Willen zu tun. Ich war bereit, mich auf die Antwort, die ich erhielt, voll und ganz einzulassen. Nachdem ich gebetet hatte, griff ich nach meiner Bibel. Ich las darin und spürte in mir, wie ich unmißverständlich die Weisung erhielt: „Ja, du sollst dich taufen lassen!” Ich weinte vor Freude. Endlich wußte ich, was ich tun sollte.
Seitdem habe ich festgestellt, daß mein Zeugnis vom Evangelium in dem Maße wächst wie meine Überzeugung, daß das Buch Mormon wahr ist. Aber ich mußte manches Ringen durchmachen, damit mein Zeugnis wachsen konnte.

Gebeterfüllt studieren

Als ich meiner Familie erzählte, ich wolle mich taufen lassen, wandte mein Vater sich empört ab. Ich war erschüttert! Der Mann, den ich mehr liebte und achtete als alles in der Welt, wandte sich heftig gegen meine Entscheidung in dieser wichtigsten Angelegenheit meines Lebens!
Später, ein paar Monate nach meiner Taufe, fand meine erste Begegnung mit Anti-Mormonen-Literatur statt. Meine Eltern hatten Tonkassetten erhalten, die jemand bespielt hatte, der für seine Kritik an der Kirche bekannt war, und machten sich große Sorgen darum, wohin ich da wohl geraten war. Als ich mir die Kassetten anhörte, war ich auch beunruhigt.
Manche dieser negativen Informationen schienen mir zwar plausibel, aber ich konnte mir nicht vorstellen, daß sie der Wahrheit entsprachen. Zu oft hatte ich den Geist verspürt, wenn ich mich mit der Kirche aus antimormonischen Behauptungen zu befassen. Ich studierte gebeterfüllt die Schriften, vor allem das Buch Mormon. Kenntnisreiche Mitglieder der Kirche halfen, meine Fragen zu beantworten. Anschließend war ich mehr denn je davon überzeugt, daß ich mich richtig entschieden hatte, als ich mich der Kirche angeschlossen hatte.
Ich nahm jetzt selbst eine Kassette auf, die für meine Eltern bestimmt war und auf der ich auf die wichtigsten Anschuldigungen der antimormonischen Darstellung einging. Ich spielte meinen Eltern die Kassette vor, und anschließend blickte mein Vater mich unter Tränen an und sagte: „Das war eine gewaltige Predigt, mein Sohn!” Dann umarmten wir einander. Damit begann für uns eine neue Beeinandersetzte, um leugnen zu können, daß sie wahr war. Deshalb beschloß ich, mich mit den ziehung.

„Ich würde ihn erkennen“

Einen Tag nachdem ich als Pfahl-Missionspräsident berufen worden war, erzählte mir meine Mutter, die von meiner neuen Berufung nichts wußte, sie hätte von mir geträumt. In ihrem Traum hätte ich eine neue, verantwortliche Stellung in meiner Kirche erhalten und ein älterer Mann hätte mir die Hände aufgelegt, als wolle er mich salben. Das Zimmer sei voller Leute gewesen, die dabei zugesehen hätten. Da erzählte ich ihr von meiner neuen Berufung und erklärte ihr, wie man eingesetzt wird. Ich sagte, ich würde wahrscheinlich von einem älteren Mann eingesetzt werden, und war begeistert, als meine Mutter sagte: „Ich würde ihn erkennen, wenn ich ihn sehen würde.”
Ich lud meine Eltern zu der Einsetzung ein. Nachdem Elder S. Dilworth Young mich eingesetzt hatte, sagte meine Mutter weinend: „Das war der Mann aus meinem Traum!” Ich nahm die Gelegenheit wahr, meinen Eltern Zeugnis zu geben und ihnen zu versichern, sie müßten sich um mich keine Sorgen machen. Zum ersten Mal stellte mein Vater Fragen über die Kirche. Meine Mutter weinte bloß vor Freude, und wir alle spürten sehr stark den Geist des Herrn.

Mein Zeugnis wuchs

Mein Zeugnis vom Buch Mormon wuchs sehr, als meine Frau Jan und ich als Vollzeitmissionare in die Mission Ecuador Quito berufen wurden, um dort Führerschaftsschulung zu betreiben. Während wir uns in der Missionarsschule in Provo aufhielten, empfing ich unablässig geistige Nahrung und las das Buch Mormon noch einmal durch. Dabei schienen die Worte auf jeder Seite in mich einzuströmen, ohne daß sie von Zweifeln an dem Buch oder an der historischen Genauigkeit aufgehalten wurden. Ich wußte, es war wahr, und mir ging es vor allem darum, den Grundsätzen, die es lehrt, getreu zu leben.
Während unserer Mission in Ecuador wuchs mein Zeugnis vom Buch Mormon weiter, wenn ich das Zeugnis der dortigen Mitglieder hörte. Mit am meisten bewegte mich das Zeugnis der Mitglieder in Otavalo. Diese Menschen sind reine Nachkommen der alten Inkas; ihre mündlich überlieferte Geschichte, die immer vom Vater an den Sohn weitergegeben worden ist, ist den Begebenheiten im Buch Mormon so ähnlich, daß die Indianer in Otavalo glauben, daß es sich um ihr Buch handelt.
Nach unserer Entlassung von Mission beschlossen wir, dem Aufruf von Präsident Benson nachzukommen und das Buch Mormon noch einmal zu lesen. Als ich es diesmal las, mußte ich an meine Erlebnisse bei den Mitgliedern in Ecuador und an ihr Zeugnis denken. Manche Stellen las ich mehrmals; ich sann nach, unterstrich und legte Querverweise an. Aufgrund meiner Erfahrung konnte ich bezeugen, daß ich wußte, das Buch Mormon ist wahr.

Zwanzig Jahre später
Seit meiner Taufe sind zwanzig Jahre vergangen. Ich habe das Buch Mormon seitdem mindestens zehnmal gelesen, und jedesmal wenn ich dieses einzigartige Buch lese, erlange ich neue Einsichten. Meine Eltern wissen jetzt ohne Zweifel, daß Mormonen engagierte Christen sind. Wir achten jeder die Religion des anderen. Sie kommen mit uns in die Kirche, ich gehe mit ihnen in ihre Kirche, wir beten gemeinsam, und wir halten Familienandachten, bei denen wir in der heiligen Schrift lesen und über Grundsätze des Evangeliums sprechen. Manchmal sprechen wir dabei auch über Stellen aus dem Buch Mormon. Mein Zeugnis ist stark, aber ich weiß, es wird weiter wachsen, und zwar in dem Maß, wie ich das Buch Mormon studiere.
Laurence H. Keim, April 1992

7:28 PM - 21.5.2008


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